Ein Aufruf zum Hinschauen und zur Befreiung des Denkens

Wie kann man ein „normales Gespräch“ führen, das inhaltlich über das persönliche Befinden oder das Wetter hinausgeht, wenn man keinen gemeinsamen Nenner, keine gemeinsame Basis hat? Wie ist ein inhaltlich sinnvolles Gespräch mit jemandem möglich, der an lauter Dinge glaubt, von denen man weiß, dass sie nicht real sind und dass sie erfundene Ideen und haltlose Konzepte sind, die der andere bloß von anderen übernommen hat?

Das geht nur, wenn der andere bereit ist, eine neue Perspektive einzunehmen und seine fest eingefleischten Meinungen beiseite zu stellen. Und genau das ist von blindgläubigen Menschen am wenigsten zu erwarten. Man riskiert bei ihnen viel eher, für verrückt gehalten oder gar als Bedrohung erlebt zu werden.

Also, dann lieber doch nur übers Wetter und ganz persönliche Empfindungen sprechen und ansonsten zu allem Aberglauben bedeutungsvoll nicken.

Denn das, was die Menschen in unseren Breitengraden für die „Realität“ halten, ist mittlerweile so weit entfernt von der überprüfbaren Realität der Fakten, dass eine kommunikative Brücke zwischen Skeptikern oder sogar Fakten-Kennern und den Gläubigen sehr schwierig und unwahrscheinlicher geworden ist. Die Menschen habe sich daran gewöhnt, in Blasen von eingebildeter Pseudo-Realität zu leben und lieber die Wirklichkeit, jede Skepsis und jedes Nachfragen soweit wie möglich von sich fern zu halten.

Was dazu führt, dass wir nicht mehr von und über die Wirklichkeit sprechen können.

Was ist passiert?

Vor über 15 Jahren stieß ich auf ein Buch von Johannes Jürgenson: „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft“. Hinter diesem unscheinbaren Titel steckt die humorvolle und dabei intelligente und informationsreiche Aufdeckung der wichtigsten sogenannten „wissenschaftlichen Theorien“ als absichtlich verbreitete, manipulative Lügen. Nun spielt das vielleicht bei Themen wie z.B. der „Relativitätstheorie“ von Einstein keine so große Rolle, weil sie keinen unmittelbaren Einfluss auf unser Leben hat. Aber der eine oder andere wird sich vielleicht schon erschrecken zu erfahren, dass Einstein kein Theorie-Genie, sondern ein ausgefuchster Schummler und Blender war, und dass seine hoch gefeierten Theorien entweder von anderen gestohlen oder überwiegend bloß sinnloser, herbei fantasierter Blödsinn sind, der in der Physik schlichtweg ignoriert wird (denn Blödsinn ist für Real-Techniker wertlos).

Persönlich relevanter wird das Ganze schon, wenn wir erkennen müssen, dass FCKW kein Gift ist, sondern das Schlüsselwort eines Marketing-Tricks, um geschützte Patente zu umgehen und den Kühlschrankverkauf anzukurbeln. Da fangen wir nämlich an zu verstehen, dass wir über die Medien von Wirtschaft und Politik skrupellos nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. Und dass kritische Stimmen so systematisch und erfolgreich unterdrückt oder manchmal auch „verunfallt“ oder „geselbstmordet“ werden, dass es einem kalt den Rücken herunterläuft.

So richtig ans Eingemachte geht es jedoch, wenn wir uns mit persönlich relevanten Themen z.B. aus der Medizin beschäftigen, der wir uns ja gern im guten Glauben ausliefern oder nahestehende Menschen sich ausliefern sehen. Was wäre Deine Reaktion, wenn du ganz ausführlich und logisch erklärt bekommen würdest, dass das, was „Krebs“ genannt wird, keine Krankheit, sondern ein natürlicher Heilungsprozess des Körpers ist und dass es ein Virus namens „HIV“ niemals nachgewiesen wurde? Würdest du dich nicht aufregen?

Jetzt ist der Moment, in dem du anfangen könntest, neugierige und skeptische Fragen zu stellen. Was passiert aber bei den meisten stattdessen? Sie geraten in einen emotionalen Schockzustand und verlieren den Zugang zum Denken. Sie sind emotional überfordert und reagieren auf dem psychischen Niveau eines dreijährigen Kindes, das sich bedroht und alleingelassen fühlt.

Das ist sehr interessant und ich habe es schon mehrfach in meinem Leben miterlebt. Ich glaube, irgendetwas in den Menschen versteht in dem Moment intuitiv, dass gerade ihr gesamtes Weltbild, der Boden unter ihren Meinungen und Entscheidungen, ihr gesamtes mentales Gebäude, das sie über Jahrzehnte aufgebaut haben, ins Wanken gerät. Und was tun sie automatisch? Sie schalten sofort das Denken ab und gehen in den instinktiven Vermeidungsmodus über. Sie reagieren mit ihrer persönlichen Variante von Angriff, Flucht oder Sich-tot-Stellen.

Das kann z.B. so aussehen, dass jemand in einen emotional aufgeladenen Gegenangriff übergeht: „Spinnst du? Was redest Du da für einen Blödsinn! Weißt du eigentlich, wie ignorant und arrogant du bist? Glaubst du tatsächlich so einen Schwachsinn? Was fällt dir ein? Wenn du das nicht sofort zurücknimmst, will ich mit dir nichts mehr zu tun haben!“ Ende des Gesprächs und Anfang der Radikalisierung.
Die gemäßigtere Form blockt bloß intellektuell ab: „Ach, das sind doch alles nur Verschwörungstheorien! Wenn das stimmen würde, hätte ich doch längst davon erfahren (eine narzisstische Illusion als Selbstschutz: ich weiß immer Bescheid, wenn’s wichtig ist). Das hätten doch Wissenschaftler längst aufgedeckt! Wenn das stimmen würde, stände es ja morgen in jeder Zeitung. Also, das ist doch Beweis genug, dass es nicht stimmen kann.“ Sache erledigt und kann vergessen werden.

Der beliebteste Selbstschutz ist aber das totale psychische Ausblenden. Die meisten Menschen haben einen Mechanismus, der dafür sorgt, dass unbequeme Informationen direkt aus ihrem Gewahrsein gelöscht werden, noch bevor sie einen Gedanken oder eine Emotion auslösen können. Man kann ihnen solche Dinge sagen und es ist so, als hätte man nichts gesagt. Oder sie vergessen es sofort wieder. Nicht, weil es bedeutungslos ist, sondern weil sie keine Schublade für die neue Information haben.

Botschaften, die zum Glaubenssystem eines Menschen im Widerspruch stehen, bergen die Gefahr, es zu sprengen. Sie können nicht assimiliert (einverleibt) werden, sondern nur durch Adaption (Anpassung/Umbau) aufgenommen werden. Es ist so, als würde jemand ein riesiges altes Ölgemälde erstehen, das gar nicht in sein kleines Wohnzimmer passt. Für dieses neue Bild müsste er zumindest einige Möbel rauswerfen. Vielleicht muess er sogar anbauen. Oder in eine komplett andere Wohnung umziehen.

Auf geistiger und psychischer Ebene führt Adaption zu Entwicklung, Wachstum, Verfeinerung und Reifung. Nassim Taleb fasst dieses Phänomen und diese Fähigkeiten in seinem gleichnamigen Buch zusammen als „Antifragilität“. Antifragilität macht robuster und gleichzeitig flexibler und intelligenter. Assimilation hingegen bedeutet bloß Verdauung ohne Veränderung: „Ich will so bleiben wie ich bin.“ Da muss man dann auf das schöne Ölgemälde verzichten, weil die Wohnung zu klein ist.

Erreicht uns eine Wahrnehmung, die wir nicht in unsere bestehenden Schubladen einordnen können, weil sie unserem bisherigen Verständnis massiv widerspricht, dann haben wir zwei Möglichkeiten: entweder wir bilden ein neues Verständnis und Denken, die den Widerspruch umfassen und die neue Information integrieren können, oder wir retten bloß unser bestehendes Glaubenssystem und schirmen es gegen jegliche andere Information ab. Die meisten Menschen reagieren ab ihrem achten Lebensjahr mit der zweiten Variante, was dazu führt, dass ihr Weltbild von da an kaum noch weiter wächst, und sie alles nur noch „einsortieren“ – das heißt in ihr Weltbild eines Achtjährigen. Auf heftig widersprüchliche Informationen reagieren sie dann mit einer klassischen Traumareaktion so, als wäre ihr Leben in Gefahr. Also Angriff, Flucht oder Totstellen.

Ich glaube, das liegt daran, dass diese Informationen richtig sind. Denn sonst hätten sie kein Gewicht und keine Bedeutung.

Die interessante Frage ist nun: warum reagieren Menschen – nicht ein paar einzelne, sondern fast alle in unseren Breitengraden – auf eine wichtige Information oder einen Gedanken so, als wäre ihr Leben bedroht?

Die Antwort ist relativ simpel: weil ihr Selbstwertgefühl und ihre Identität zu stark mit ihrem Glaubenssystem verwachsen sind, und sie sich selbst von dem, was sie glauben, nicht unterscheiden können. Ihr Glaubenssystem zu verlieren ist für sie dann so, als würden sie ihre Identität verlieren und zu Nichts werden, den Boden unter den Füßen verlieren, ausradiert werden. Sie sind nicht körperlich gefährdet, sondern psychisch. Es kommt ihnen vor, als würden sie ihre Seele verlieren. Das ist der Grund, warum sie mit den lebensrettenden Notmechanismen des Stammhirns reagieren, denn sie erleben einen Widerspruch als existenzielle Bedrohung.

Wann erscheinen Informationen als existenziell bedrohlich?

Wenn wir keine Fähigkeiten oder Mechanismen haben, um damit umzugehen.

Das mag zunächst seltsam klingen, da doch ein Erwachsener ein ganzes Spektrum an Kompetenzen haben sollte, um mit einer bloßen Information, einem Gedanken oder einer Frage anders umgehen zu können als auf dem Level eines Reptils, das nur Angriff, Flucht oder Sich-tot-Stellen kennt. Es lässt sich aber verstehen, wenn wir bedenken, dass diese menschliche Fähigkeit auch erst entwickelt und gelernt werden muss. Und diese Entwicklung kann schief gehen. Sie kann gestoppt oder zu wenig gefördert werden, so dass das angelegte Potenzial verkümmert.

Wenn ein Kind im Alter von etwa fünf bis zehn Jahren, also in der sensiblen Phase für die Entwicklung seiner Fähigkeiten zum eigenständigen Denken und zum Bilden eigenerMeinungen und Ansichten, nicht genug Dialog, Austausch und vor allem Fragen und Antworten erlebt, dann wird es höchst wahrscheinlich für den Rest seines Lebens diese Fähigkeiten nicht mehr entwickeln und bloß Meinungen sammeln, die andere ihm fertig servieren oder aufzwingen. So ein Kind hat entweder gar keine Meinung oder eben die, die am besten geeignet ist, sein (kindliches) Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Aufmerksamkeit zu erfüllen. Es denkt und prüft nicht, sondern benutzt Meinungen und Glaubenssysteme bloß als Mittel der Zugehörigkeit.

Wenn ein Kind in dieser entscheidenden Lernphase traumatisiert wird, z.B. durch Gewalt (auch verbale), unterdrückende Bevormundung oder auch Vernachlässigung oder Liebesentzug, dann wird es auch in Zukunft alles, was mit Meinung und Verständnis zu tun hat, als existenziell bedrohlich erleben und entsprechend radikal und vehement abwehren. So entstehen Fundamentalismus, Radikalismus und Extremismus. Menschen können in ihren Fähigkeiten zum Denken und Überprüfen traumatisiert werden und retten oder schützen sich dann selbst, das heißt ihre psychische Integrität, indem sie an bestimmten Glaubensinhalten festhalten, die ihnen Sicherheit geben. Z.B. dass man Autoritäten niemals hinterfragen darf. Oder wer „gut“ ist und wer „böse“. Oder was „richtig“ ist und was „falsch“. Sie erkennen ihre Glaubensinhalte nicht als Schutzmechanismus nicht. Sie können auch nicht darüber nachdenken oder es relativieren. Sie können ihre fest eingeschweißten Glaubenssätze nicht einmal im Zusammenhang miteinander sehen. Vor allem aber können sie sie nicht in Frage stellen. Ihr Überlebenstrieb ist mit ihren Meinungen und Glaubensstrukturen so sehr verwachsen, dass sie sie für absolute Realität (sie nennen das „Wahrheit“) halten müssen. Jeden Zweifel daran oder Widerspruch dagegen erleben sie deshalb nicht als mentale Herausforderung, sondern als Angriff auf sie selbst!

Es sei noch angemerkt, dass diese Prägung der Kindheit sich in der Pubertät noch einmal vollkommen ändern kann. In der Teenager-Zeit können wir ganz Neues lernen, Fähigkeiten nachentwickeln, völlig neue Lebensanschauungen und Perspektiven gewinnen und dadurch eben auch einen ganz anderen Charakter entfalten als der, den wir als Kinder entwickelt haben. Es können aber auch bestehende Prägungen vertieft und verstärkt werden, weshalb manche als Jugendliche radikaler und extremistischer werden.

Warum ist das gerade für uns so wichtig?

Weil dieses Prinzip nicht nur für Einzelne gilt, sondern auch für eine Gesellschaft oder ein ganzes Volk. Wenn ein Volk traumatisiert wird – z.B. durch eine brutale Unterwerfung und Unterdrückung – dann kann es seine Fähigkeiten zum eigenständigen Denken, Nachfragen und Reflektieren verlieren. Dafür muss man es in der Zeit der Desorientierung unmittelbar nach dem Trauma so beeinflussen, dass es nur über bestimmte, von außen vorgegebene Meinungen und Anschauungen wieder zu Orientierung und Sicherheit findet. Auf diese Weise werden existenzielle Bedürfnisse dann so eng mit erwünschten Anschauungen verknüpft, dass sie nicht getrennt und reflektiert werden können. Außerdem muss man mit Gewalt das Nachdenken, Nachfragen und Überprüfen unterdrücken. Man muss die Zeit der Angst und des Schreckens nutzen, um das Erleben von Sicherheit und Wohlbefinden mit bestimmten Tabus und Verboten zu verknüpfen.

Man muss nicht viel über die deutsche Geschichte wissen, um zu erkennen, dass exakt das nach dem Zweiten Weltkrieg passiert ist. Und zwar so koordiniert, durchgängig und konsequent – bis heute – dass man weder von einem Irrtum noch einem Zufall ausgehen kann. Wir haben es hier mit einem Programm zu tun, das die Amerikaner „Re-Education“ nannten. Der Wahnsinn und die Absurditäten, die wir heute gesellschaftlich erleben, sind das Ergebnis einer solchen „Umerziehung“ durch die Kopplung von Kriegstraumata und existenzieller Angst mit dem Verbot, darüber zu sprechen, darüber zu forschen oder überhaupt Fragen zu stellen. Wir haben in Deutschland sogar Gesetze, die das Fragen und Forschen zu manchen Themen verbieten. Wir haben massenweise verbotene Bücher dazu (angeblich aus „Jugendschutz“- Gründen). Das allein würde ein aufgewecktes Kind schon stutzig machen: wenn Papa und Mama das Nachfragen und jedes Sprechen zu einem Thema strengstens verbieten, muss etwas im Busch sein!

Damit verkümmert seit 1945 systematisch unsere Fähigkeit, über uns selbst und unsere Geschichte nachzudenken und „Meinungen“ anhand von Realitätsprüfungen zu überarbeiten. Stattdessen werden Meinungen und Anschauungen existenzialisiert, so dass wir auf sie wie auf Bedrohungen unseres Lebens reagieren. Jeder hält sich an den Ansichten fest, die ihm von außen eingepflanzt wurden, um sich sicher zu fühlen. Wir leben immer noch so wie unsere Großeltern zur Besatzungszeit (hat sie je offiziell geendet?). Und das Stockholm-Syndrom macht die Besiegten zu Kollaborateuren gegen sich selbst – bis heute. Wir denken und handeln immer noch im Wahn der „Entnazifizierung“ und suchen Gespenster, um uns abzusichern gegen „das Böse“, das die Sieger uns eingeredet haben. Dahinter aber leben wir in Angst. Und keiner weiß mehr, warum und wovor.

Wir können diesen Zustand als mentales Koma bezeichnen. Darin träumen wir in wirren Bildern und absurden emotionalen Fantasien über die Welt. Aber wir sehen die Wirklichkeit nicht mehr. Wir sehen uns selbst nicht mehr, sondern nur noch die Bilder und Meinungen über uns, die andere uns eingepflanzt haben – zu ihren, nicht zu unseren Gunsten.

Man hat uns z.B. tief eingeimpft, dass Deutschsein gleichbedeutend ist mit asozial, böse und schuldig sein. Das war und ist die Grundlage der „notwendigen Umerziehung“ nach dem zweiten Weltkrieg: der „deutsche Charakter an sich“ ist gefährlich und muss korrigiert werden, weil er sich weigert, sich der globalen (modernen, guten) Geld- und Denkherrschaft zu unterwerfen wie alle anderen Völker. Mit den Deutschen funktioniert die Versklavung nicht so leicht. Wir durchschauen zu viel und hängen zu sehr an geistiger, seelischer und individueller Freiheit. Wir setzen uns sogar für die Freiheit anderer ein. Das schmeckt den Machtbesessenen schon seit vielen Jahrhunderten überhaupt nicht. Ihr Hass auf freie Denker und Forscher ist existenziell, denn wenn diese sie entlarven, verlieren sie die Kontrolle und den Nährboden ihrer kranken unersättlichen Gier nach Macht.

Wenn wir beobachten, denken und uns austauschen können, sind wir kaum besiegbar. Man kann uns dann nicht so einfach gefügig machen und dem weltweiten Sklavensystem eines dumpfen Materialismus’ einfügen. Man musste uns betäuben. Das brauchte zwar ein wenig Zeit, weil wir doch recht zäh an unserem Streben nach Freiheit und Wach-Sein festhielten. Aber zwei Mechanismen funktionierten dann doch: erst schwer traumatisieren und dann als Retter auftreten, der die Versklavung als „Segen“ und „nur zu unserem Besten“ einführt. Damit auch kein neuer Keim von Rebellion und Befreiung entsteht, ist es dann noch sinnvoll, das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zum eigenständigen Nachdenken und Überprüfen so klein wie möglich zu halten.

Eine der mächtigsten Psychotechniken dafür ist die erzwungene Sexualisierung der Jugendlichen und (mittlerweile ganz offensichtlich) auch der Kinder. Dadurch können in dieser äußerst sensiblen Entwicklungsphase die geistige Reifung und Widerstandskraft sowie die Fähigkeiten zur Individuation so massiv zerstört werden, dass sie später kaum noch Chancen haben.
Von Natur aus wollen Kinder und auch Jugendliche mit erwachsener Sexualität noch nichts zu tun haben. Man muss sie dahin schon mit viel Aufwand und gegen ihren instinktiven und seelischen Widerstand drängen und manipulieren. Genau diese Manipulation und ihre Folgen sind heute bereits so deutlich erkennbar geworden, dass es keines weiteren Kommentars bedarf. Die unter dem Banner der „sexuellen Befreiung“ in Wirklichkeit sexualisierten und neurotisierten Generationen ab den 1970ern geben diese Entwicklungsstörung heute als ideologisch durchprogrammierte Pädagogen und Erzieher ganz selbstverständlich, ohne jegliche Selbstreflexion und mit dem typischen Missionseifer von Neurotikern an Kinder und Jugendliche weiter.

Wenn man Teenager frei lässt und ihnen Raum gibt, wollen sie ihre aufkeimende (sexuelle) Energie zunächst in die Entwicklung von Bewusstwerdung, Selbstverständnis, eigenständiger Orientierung und von Herzqualitäten investieren. Das beste und eingängigste Vorbild dafür finden wir in der „Deutschen Romantik“, die den bisher weltweit kühnsten Versuch unternommen hat, Wissenschaft, Religion und Kunst wieder zu einem großen Ganzen zu vereinen und in harmonischen Einklang miteinander zu bringen, damit der Mensch seine Stellung im Kosmos selbst erkennen und frei leben kann. Es ging in der Romantik um die Förderung und harmonische Verbindung von Verstand, Herz und Körper zu einer individuellen Einheit.

Das ist das natürliche Entwicklungs-Anliegen von jungen Menschen in ihren Zehnern – und von da ab für den Rest ihres Lebens. Nicht das Ausagieren von „Sex“ à la Hollywood oder die Übertönung ihrer Unsicherheiten und Ängste mit narzisstischem Posieren oder pornografischer Überreizung bis zur „coolen“ Abstumpfung. Nein, sie wollen wärmer werden und vor allem ihre eigene Identität und damit ihren eigenen, passenden Platz in der Gesellschaft finden, um als Erwachsene zugehörig zu sein – und nicht in der Anti-Haltung und Rebellion stecken bleiben. Sie wollen – orientierungslos und hilfsbedürftig wie sie noch sind – auch noch nicht Kinder in die Welt setzen. Die Natur fördert in der Zeit die geistige Individualisierung und erst wenn diese weit genug fortgeschritten ist, beginnt die authentische Bereitschaft zu sexuell ernsten Begegnungen – zwischen echten Individuen, nicht zwischen verunsicherten Kindern hinter Masken. Weil sie dann erst diese enorme neue Herausforderung meistern können.

Dieses sehr weite Thema will ich hier nur kurz anreißen, weil es sonst über den Rahmen dieses Artikels hinausgehen würde. Aber wir müssen es  einbeziehen – um Verständnis des allgemein gebrochenen Selbstbewusstseins und der geistigen Lähmung, in der wir nicht nur wie in einer Seuche leben, sondern die die schwer Verblendeten unter uns auch mit großem Eifer verstärken wollen. Traumatisierte Menschen agieren so. Sie wiederholen das, was man mit ihnen gemacht hat, immer wieder mit sich selbst und anderen. Sie können nicht anders. Das ist eine psychische Störung und braucht Heilung – und nicht den „Schutz“ dieser Minderheit.

Jedes Volk hat seine eigenen Talente und Stärken. So wie auch jede Ethnie und jeder Mensch. Die einzige ethische oder spirituelle Schande ist es, diese Talente nicht zu nutzen und zu entfalten. Und wie wir Deutschen unsere wahren Talente seit hundert Jahren, ganz besonders seit 1945, unterdrücken und zurückhalten ist eine Schande.

Für die meisten Deutschen ist diese Selbstverleugnung allerdings schon ganz selbstverständlich in Fleisch und Blut übergegangen. Die Position von zähneknirschender Unterlegenheit, Minderwertigkeit, masochistischer Duldung, verblendeter Selbstaufopferung und infantiler Einfältigkeit sind „normal“. Wir hoffen immer noch, verschont zu werden, wenn wir uns so naiv, blöd, hilfsbereit und gefügig wie möglich darstellen. Sind wir aber nicht. (die „anderen“ wissen das auch). Dadurch entsteht das chronische Gefühl von Schuld und Schlechtigkeit.

Warum Schuldgefühle? Schuldgefühle entstehen immer dann, wenn wir etwas unterdrücken, das in uns steckt und zu uns gehört. Z.B. Impulse, Wünsche, Reaktionen, Meinungen usw. Durch das Unterdrücken entsteht in uns das Gefühl von „Da ist noch etwas übrig, das ich tun wollte (aber ich kann oder darf nicht).“ Meistens entsteht so eine Unterdrückung aus Scham, weil wir etwas nicht mit unserer Identität, mit unserm Bild von uns selbst zusammenbringen können. Scham ist das Gefühl von „nicht passen“, „nicht in Ordnung sein“ und „störend herausragen“.

Solange wir mit Gewalt (z.B. per Gesetz oder sozialer Gängelung) daran gehindert werden, wir selbst zu sein, unsere reale Geschichte, also auch die wahren Intentionen und Zwänge hinter dem ersten und zweiten Weltkrieg zu erkennen und das vollständige Erleben unserer Großeltern, unserer Eltern und von uns selbst zu benennen, werden wir uns schuldig fühlen müssen, nur um nicht die darunter liegende Desintegration und Verwirrung wahrnehmen zu müssen. So funktioniert der psychische Schutzmechanismus, der uns ins geistige Koma versetzt hat. Und blind macht.

Die Frage ist:

Wie können wir aus dem geistigen Koma aufwachen?

Ich knüpfe jetzt nochmal an meine eigenen ersten Erkenntnisse von vor 15 Jahren an. Ich fing damals an einzusehen, dass fast alle Menschen Dinge glauben, die in Wirklichkeit falsch, nachweislich gelogen und absichtlich verdreht sind. Etwa zehn Jahre später war ich dann schon weiter: ich verstand, dass so gut wie alles, das wir zu wissen glauben, falsch ist. Von allem, was wir als „Allgemeinbildung“ und „Konsens“ in unseren Köpfen herumtragen ist das Gegenteil zutreffend oder zumindest näher an der Wahrheit. Das macht es jetzt einfacher: wenn wir von allem das Gegenteil nehmen und alles, was uns bisher erzählt wurde und täglich erzählt wird, um 180° drehen, sind wir der Wirklichkeit schon sehr nahe. Denken und prüfen müssen wir allerdings trotzdem.

Das ist schwer zu verdauen: so gut wie nichts ist so, wie wir es gelernt haben. Ok, die Menschen haben den Glauben an den Weihnachtsmann und den Osterhasen hinter sich gelassen, aber da hört es auch schon auf. Hier ist nicht der Platz, auf viele Beispiele einzugehen, aber nehmen wir eines heraus: was ist wohl der Effekt auf dich, wenn du einsiehst, dass die angeblich schlimmsten Krankheiten gar nicht gefährlich sind, sondern bloß deren „medizinische Behandlung“ (die tödlich sein kann); oder dass man sich nicht anstecken kann, weil „Ansteckung“ nur eine unbelegte und erfundene Hypothese ist, die längst wiederlegt wurde – genauso wie „HIV“ und „AIDS“; oder dass man von der Sonne keine schweren Hautkrankheiten und von Sex keine sog. „Geschlechtskrankheiten“ bekommen kann? Und dass dies auch bekannt ist, aber nicht bekannt gemacht wird – aus ganz abgeschmackten rein wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen? Und dass das all das Erfindungen und Lügengeschichten sind?

Am Rande: glaubst du das? Oder glaubst du genau das Gegenteil? Du sollst nichts glauben! Die „Wissenschaft“ und die Psychopathen in den Chef- und Regierungssesseln wollen, dass du blind glaubst und bitte schön aufhörst, Fragen zu stellen. Sie wollen nur dein Bestes (glaub‘ es ihnen!). Was ist das anderes als eine Kirche, die erwartet, dass du dich an ihre Dogmen hältst, damit du von ihr gesegnet und geführt wirst? Was für ein Segen!

Das hier ist keine Kirche, deshalb die viel schwierige Aufforderung, nichts zu glauben! Das hier sind nur Hinweise für eine neue Abzweigung zu mehr Freiheit – für die, die wollen.

Wenn du also diese ganzen Illusionen und Lügen aufdeckst, dann ist das zuerst ein Schock. Aber wenn du den überwindest und nur noch ein Stück weitergehst,dann hast du plötzlich viel weniger Angst als jemals zuvor. Ganze Brocken von Angst und Depression fallen von dir ab. Keine Angst vor der Sonne, keine Angst vor deinem Körper und irgendwelchen Symptomen, keine Angst vor Sex, vor FCKW, Ozon oder CO², vor unsichtbaren „Nazis“, Außerirdischen oder UFOs, vor Atomenergie, Trump, Putin oder tödlicher Klimaerwärmung.

Und stattdessen entsteht eine innere Freiheit, die sich normal-verängstigte Menschen gar nicht mehr vorstellen können. Wir können darüber spekulieren, was zuerst da war: die Angst oder die menschengemachten Angst-Systeme. Und ob das alles nur ein ungeschicktes Versehen ist oder ob gewisse Interessengruppen nicht vielleicht ganz absichtlich und wissentlich die Angst bei den Menschen schüren, um Freiheit und freies Denken zu unterdrücken. Je mmehr man sich mit den Mechanismen und Ursachen in und hinter den Angst-Systemen beschäftigt, desto wahrscheinlicher ist, dass sie mit Absicht errichtet und aufrecht erhalten werden, das ist aber hier nicht so relevant. Es könnte auch zu sehr entmutigen. Aber eines Tages musst du wissen, mit wem du es zu tun hast, um ihn zu durchschauen und ganz frei zu werden.

Die neue Angstfreiheit bewirkt nicht nur eine tiefe Entspannung und ein stabileres Wohlbefinden, sie schafft auch eine größere Beweglichkeit im Denken, Nachfragen und Aufnehmen von verschiedenen Ansichten. Oh, das entspricht übrigens schon fast der Definition von Intelligenz. Du wirst also intelligenter. Und alles wird leichter.

Vor allem wird die Wahrnehmung freier und feiner, was dazu führt, dass du Nuancen in der Darstellung von Informationen bemerkst. Lügner, Manipulatoren und Vertreter sprechen und schreiben anders als Menschen, die ihre eigene Wahrnehmung authentisch ausdrücken. Das führt dazu, dass du immer schneller und treffsicherer erkennen kannst, wie echt, ehrlich und wertvoll eine Information ist. Du hast wieder mehr die unmittelbare und ganzheitliche Wahrnehmung von gesunden Kindern, die intuitiv spüren, ob jemand lügt. Du muss keine Inhalte analysieren, sondern fühlst Unstimmigkeiten und Brüche in der Art und Weise des Ausdrucks.

Jeder kann das. Wir müssen dafür lernen, das Wie von Darstellungen und Informationen mehr zu beachten als das Was. Unsere Aufmerksamkeit wurde trainiert, nur auf das Was zu achten und das Wie zu ignorieren. Auch deshalb, weil das Wie, mit dem wir überflutet werden so krank und unstimmig ist, dass unser Nervensystem durch permanente Alarmsingale und Widerstände überfordert und betäubt wurde. Unsere menschliche, intelligente Wie-Wahrnehmung wurde gelähmt.

Dann müssen wir auch das Warum erkunden und erkennen: Warum sagt jemand etwas? Warum wird etwas ständig wiederholt? Warum wird es in dieser Art dargeboten? Warum vertritt jemand eine Meinung so emotional oder so radikal oder so missionarisch? Das Warum ist in der Kommunikation wichtiger als das Was.

Wir können immun werden gegen Lügen und angstmachende Theorien, indem wir lernen, diese drei Aspekte zu erkennen: das Wie, das Warum und das Was. Am besten in der Reihenfolge. Dafür müssen wir nur neugierig und offen sein, wie wir es als Kinder alle einmal waren. Es braucht keine komplizierten Theorien oder Trainings dafür. Vor allem geht es darum, unser Denken von den Blockaden der Angst zu befreien und den Mut zu entwickeln, kritisch, skeptisch und unbequem zu sein. Deshalb müssen wir diese ganzheitliche und fühlende Wahrnehmungsfähigkeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen fördern, denn dadurch werden sie immun gegen Manipulation, freier und selbständiger. Dadurch wird nicht nur jeder Einzelne bestärkt, sondern auch die Gemeinschaft, denn nichts trennt Menschen so sehr wie Lügen und Angst.

Wir leben im Land der Dichter und Denker. Das war es zumindest einmal. Dichter und Denker sind Menschen, die sich das Leben in Ruhe genauer ansehen. Aus verschiedenen Perspektiven. Immer wieder auch aus einer größeren Distanz zu den Dingen und sich selbst. Sie sind Beobachter, Zuschauer, Bewunderer und Forscher. Sie sind keine Macher und Produzenten, sondern geruhsame Tüftler, nachdenkliche Betrachter und innerliche Genießer. Sie können das materielle und tätige Leben auf eine höhere Stufe heben, indem sie Verbesserungen erfinden, Erleichterungen entdecken, vor allem aber den Sinn für das Wesentliche verfeinern und immer wieder die Beziehung zum Geistigen, zum Fühlen und zum Seelischen herstellen. Dafür sind die Deutschen bis heute weltweit bekannt und haben ihren guten Ruf (, den sie nur selbst nicht wahrhaben wollen).

Wir müssen das wieder entdecken: das Nachdenken, Diskutieren, Meinungen- nebeneinander-Stellen, das gemeinsame Einschätzen von Erfahrungen und vor allem das Ändern und das Weiterentwickeln von Ansichten! Wir müssen wieder neugierig in die Welt hineingehen, den Dingen auf den Grund gehen und alles mal aus der Adlerperspektive als große Gesamtschau sehen. Dafür sind die größten deutschen Dichter und Denker bis heute so berühmt und bewundert.

Der Dichter und Denker auf seiner Erde

Ich gebe ein Beispiel. Wir alle haben in der Schule gelernt: die Erde dreht sich um die Sonne, und die Sonne wirbelt als Sonnensystem mit ihren Planeten durch die unendlichen Weiten der Milchstraße, die wiederum in der endlosen Leere herumwirbelt wie ein Strudel. Ein Dichter und Denker (z.B. ein achtjähriges Kind) schaut sich aber den Sternenhimmel an, der sich seit Abertausenden von Jahren nicht verändert hat, und denkt bei sich: „Wie ist das möglich, wenn wir doch in Hochgeschwindigkeit durchs All rasen sollen? Dann müsste sich der Sternenhimmel doch ständig verändern! Doch nichts ist so fest und still wie die Sterne!“ Die Theorie passt nicht zur Wahrnehmung, und was ist nun falsch – die gelernte Theorie oder die Wahrnehmung? Wenn er diese Frage laut stellt, wird er vielleicht verhöhnt oder angegriffen, vielleicht schämt er sich auch vor den anderen, die ihn laut niederschreien, aber er hat einen  Widerspruch entdeckt und erkennt: „Die Menschen glauben, etwas zu wissen, aber sie schauen gar nicht hin! Sie glauben eher, was Fremde ihnen sagen, als ihren eigenen Sinnen.“

Er stellt fest, dass in früheren Zeiten die Menschen ganz andere Vorstellungen von der Erde hatten, die heute überall nur lächerlich gemacht werden, die aber tatsächlich zur direkten eigenen Wahrnehmung passen. Manchmal, an bewölkten Nachmittagen, sieht er, wie die Sonnenstrahlen durch die Wolken fallen und als breite Lichtstrahlen sichtbar werden. Der Winkel dieser Sonnenstrahlen ist so breit, dass die Sonne unmöglich sehr weit weg sein kann. Was seine Augen sehen und sein Verstand ableitet, ist: „Die Sonne ist viel näher als man uns in der Schule erzählt hat!“ Jetzt versteht er auch, warum die Temperaturunterschiede von Mittag zu Abend und von Sommer zu Winter so stark sind, denn das wäre bei einer riesigen Entfernung der Erde von der Sonne gar nicht möglich. Auch die Größe von Schatten (z.B. von Vögeln oder Flugzeugen), die die Sonne auf die Erde wirft, zeigt ihm, dass diese so geliebte, warme, wandernde Lichtquelle viel näher ist als uns eingeredet wird.

In uralten Texten findet er das Wort „Firmament“, was so viel bedeutet wie „Das Feste“ oder „das Festgemachte“ und das den Himmel bezeichnet, an dem die Sterne, die Sonne und der Mond „festgemacht“ sind. Er denkt: „Könnte vielleicht das, was wir voreilig und unreflektiert als Unsinn abtun, in Wirklichkeit näher an der Wahrheit sein, als all die computergenerierten Bilder und Simulationen, die man uns als „Beweise“ aufbinden will?“ Wir könnten diese Illusionen alle entlarven, wenn wir die richtigen Fragen stellen würden. Wenn wir uns trauen würden…

Der Dichter und Denker aber beginnt nun auch, etwas zu fühlen: er fühlt, dass es etwas ganz anderes bedeutet, in einer Kugel und unter einem sicheren Firmament zu leben, als auf einer Kugel, die angeblich verloren und sinnlos durch den leeren Raum saust. Ihm wird warm ums Herz, denn er fühlt sich geborgen. „Ist das nicht die Erfahrung, die wir alle schon vor der Geburt gemacht haben? In einer Kugel geborgen sein… Werden wir einfach in eine größere Kugel hineingeboren?“, fragt er. Er fühlt sich sicher in der Welt. Er erkennt intuitiv, dass die Sonne für die Erde da ist wie das Herz der Mutter für den Embryo, nicht umgekehrt. „Vielleicht ist die Sonne für den Menschen da!“, ruft er erstaunt, „Der große kleine Mensch, steht im Mittelpunkt eines Kosmos (= Ordnung), der ihn schützt und behütet!“ Und er hat keine Angst mehr, sondern freut sich.

Er ist nur ein wenig traurig, dass die Menschen so sehr an ihrem Angst-Glauben festhalten und diese aufgepfropfte Religion für echte „Wissenschaft“ und „Bescheid-Wissen“ halten. Sie bemerken nicht, das die Angst sie blockiert und dumm und arrogant macht. Sie können sich so wenig freuen und sind so verloren in ihren falschen Annahmen und werden so krank durch irrsinnige Konzepte und Ideen, die sie von ihrer Wahrnehmung und der Natur abtrennen bis sie sogar anfangen, sich gegenseitig und sich selbst zu zerstören in blinder Verzweiflung.

Er wünscht sich, dass sie auch sehen könnten, was vor ihnen liegt und wer sie wirklich sind. Er möchte ihnen zurufen:

Wacht auf, Ihr Dichter und Denker!

Aber natürlich gibt es psychische und weltliche Kräfte, die genau das nicht wollen. Die Angst davor haben, von diesem freien Denken und akribischen, mutigen Forschen, für das die Deutschen so bekannt sind, entlarvt und dadurch entmachtet zu werden. Rumpelstilzchen will nicht erkannt werden, weil es sonst seinen hypnotischen Bann der Angst über die Menschen verliert! Die machtbesessenen, empathielosen Psychopathen an den politischen Schalthebeln, die entseelten Technokraten in ihren Büros und die gewissenlosen Narzissten auf den öffentlichen Bühnen der Medien können die Welt nur solange betrügen und verderben, wie wir nicht sehen, nicht wissen und nicht sprechen. Aber wir könnten wissen! Weil wir sehen, fühlen und benennen könnten.

Die Welt schaut auf uns und hofft, dass wir endlich wieder wach werden, um die Dinge zu benennen, die Prinzessinnen und Kinder zu erlösen und das dumme, dumpfe Leben für Geld, Macht und ängstliche Absicherungen wieder mit höherem Sinn und Seele zu füllen. Um diese Angst-Welt mit Licht, Freude und Wachstum zu füllen. Wir haben die Magie und Medizin dafür, und sie wird dringend benötigt.

Deshalb: Erkennt Eure besondere Fähigkeiten und die Kraft, die darin liegt! Erkennt Eure Aufgabe in der Welt und für die Welt! Kehrt zurück!

Wacht auf, Ihr Dichter und Denker!

4 Kommentare
  1. Heike
    Heike sagte:

    Hallo Philipp, danke für Deinen Artikel. Ich habe mir auch immer wieder Gedanken gemacht, wo die Dichter und Denker in Deutschland geblieben sind, bzw. wieso sich unser Volk in so kurzer Zeit so verändert hat. Aber ich fand keine Antwort. Jetzt sehe ich Vieles klarer, denn ich kann Deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen.
    Nun frage ich mich aber noch, wie wir aus diesem Schlamassel herauskommen? Ich sehe schon, dass immer mehr Menschen die Augen öffnen für die Wirklichkeit, und dass der Druck auf einige immer stärker wird. Man kann ja durch Erkenntnis oder durch Schmerzen lernen. Aber das geht so langsam. Wir sollten ja doch einmal die Mehrheit sein, damit diese Welt friedlicher, harmonischer, insgesamt besser wird.
    Alles Liebe für Dich und mach bitte weiter so.
    Heike

    Antworten
  2. Martina
    Martina sagte:

    Danke für diesen tollen Artikel! Ich hoffe das ich meinen Enkeln damit helfen kann. Sie sind noch sehr wissensdurstig. Alles Gute für Sie

    Antworten
  3. Klaus Heinzel
    Klaus Heinzel sagte:

    Aus meiner Sicht lohnt es sich diesen Artikel zu studieren. Er ist für mich ein „Mutmacher“ Dinge um uns herum infrage zu stellen, selbst Fragen zu stellen und denen nachzugehen. Zudem bietet er mir eine „Anleitung“ vom betreuten Denken in das selbstständige Denken zu kommen.
    Danke Philipp Alsleben!!

    Antworten

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