Stellungnahme zu den Karikaturen und Fratzen diverser Anschuldigungen und anderer Dissonanzen


Version: 7.1.23 (ergänzt)

In Bezug auf die Abwertungen, Diffamierungen, Schmähungen und Verleumdungen, die in der “Warnung zum Seelenschutz“ ausführlich dargestellt wurden.

Eilige Klick-Touristen seien vorab schon darauf hingewiesen, dass dieser Text länger ist als die gewohnten Kurznachrichten, dass er Informationen enthält, die der Eitelkeit wenig dienlich sind und dass das Verständnis des Lesers nicht vom Autor abhängt, sondern primär vom Leser selbst.

Wenn du nichts als Bestätigungen deiner bisherigen Anschauungen und Überzeugungen suchst, dann seien diese hiermit angereicht: hiermit werden deine Ansichten, Meinungen, Überzeugungen und Vorurteile freundlich bestätigt.

Dies muss leider genügen, denn ansonsten ist dieser gesamte Blog hier nur für Menschen, die ihre Anschauungen erweitern und lieber nochmal überdenken wollen.

Im Übrigen: viel Glück!

Respekt und Anerkennung für Johannes

Zuvorderst und zur Deklaration meiner Grundhaltung für alles Bisherige und alles noch Folgende: Ich habe größten Respekt vor Johannes, der ganz ohne Frage einer der forschesten und wackersten Männer der Aufklärungsbewegung der letzten 2,5-3 Jahre ist. Er hat Enormes geleistet – und auch ertragen! – für die Erweiterung unseres Wissens über den Zustand und die Perversitäten der Welt da draußen. Auf der Ebene der Fakten-Vermittlung und der logischen Analyse, gerade auch sehr unangenehmer Fakten und Zusammenhänge, hat er mehr geleistet als bisher irgendein anderer im deutschsprachigen Raum. Das muss entsprechend gewürdigt und anerkannt werden!

Ich schlage vor, Johannes als Veteranen in Ehren zu halten und mit gebührendem Respekt zu behandeln. Er hat als Soldat in wichtigen Schlachten an der vordersten Front gekämpft und zum Fortschritt der Aufklärung beigetragen. Vor allen Dingen aber müssen wir davon ausgehen, dass er auch schwere Kriegsverletzungen davon getragen hat, von denen nicht alle vollkommen verheilen werden.

Nun ist sein Einsatz beendet und er mag im Rückblick auf gewonnene und auch auf verlorene Schlachten noch das ein oder andere berichten können oder sich für das Allgemeine und Andächtige einsetzen. Aber der Krieg ist noch nicht zu Ende und die Schlachten finden nun auf Terrains statt, auf denen er nicht agiert. Die Fahne aber, die er einst trug, wird weiter getragen – von anderen.

Neue Reiserouten

Der Abschnitt dieses Wirkens liegt allerdings hinter uns und ist abgeschlossen. Das Material ist vorhanden. Die Entwicklung geht nun an anderer Stelle und auf andere Weise weiter – wiederum nicht für alle, sondern für eine Auswahl der Auswahl.

Das Feld unserer inneren Zustände und Gegebenheiten ist für Johannes vollkommen unkartographiertes Terrain und ihm fehlen sowohl die Werkzeuge, die richtige innere Haltung als auch die notwendige Unterstützung, sich diesem Terrain aufrichtig erkundend zu widmen. Leider hat er sich ab einem gewissen Zeitpunkt verrannt und die für ihn nicht beantwortbaren Fragen mit einem mystisch-religiösen Schablonendenken zugekleistert, das ihn und einige seiner Anhänger zunehmend fanatisch macht. Dieser Prozess, der aus einer uneingestandenen Überforderung entsteht, wurde in mehreren Artikeln dieses Blogs ausführlicher beschrieben. Ich habe dabei niemals Namen genannt, verurteilt oder geschmäht. Mir ging es um die Aufklärung derer, die verstehen wollten, was hier schief läuft und warum. Viele Menschen fragten und fragen danach. Ihr Weg führte von Johannes‘ Kanal zu Catwise – nicht umgekehrt.

Johannes hat kein Verständnis von psychischen, sozialen und prä-rationalen Kräften und Gesetzmäßigkeiten, daher kann er nicht benennen und nicht erkennen, in welche psychische Dynamiken er mit seinem Kanal und dessen Lesern oder Zuhörern geraten ist. Für Außenperspektiven gibt es keinen Raum. Es gibt keine Art von „Supervision“, daher bleibt es Echokammer und Selbstverstärkung.

Diese Dynamiken haben seinen Verstand fest im Griff und er kann und will sie nicht sehen. Seine Fan-Gemeinschaft verstärkt das und ist froh, wenn die sehnsuchtsvollen Idealvorstellungen trotz aller offensichtlichen und zunehmenden Entgleisungen hochgehalten und über alles kaschierend drüber gelegt werden. Aus der pauschalen Ablehnung „aller Psychologie“ und „aller Psychologen“ (so wie auch „aller Polizisten“ usw.) entsteht Fundamentalismus: eine Denk- und Beurteilungsweise, die auf (sehr einfachen) Kategorien beruht und nicht auf Wahrnehmung und Differenzierung. Daher kann sie nicht mehr reguliert werden, sie verstärkt sich nur noch selbst.

Bei manchen (Sach-)Themen ist Johannes sehr differenziert und auch sprachlich behutsam und präzise. Ihm fehlt jedoch jegliche Wahrnehmung der nicht-mentalen, emotionalen und sozialen Kräfte, die ihn und andere lenken und beeinflussen. Das gleiche gilt für die Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation und des informationellen Einflusses. Er hat einige Meinungen über diese Themen, aber keine Wahrnehmung. Daher geht der Weg an dieser Stelle nicht weiter, er ist abgeknickt, und es hat längst eine Kreisbewegung eingesetzt, die sich nur noch verengt und beschleunigt – sprich: radikalisiert.

Es wird dann nicht mehr unterschieden zwischen Vermutungen, Hypothesen und Erkenntnissen. Indizien werden als Beweise betrachtet. Schlussfolgerungen stehen im Voraus fest und werden nur noch durch beliebige, geradezu lächerliche Fakten-Schnipsel untermauert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Das Denken ist nicht mehr akkurat und rational, sondern dient nur noch der Bestätigung bereits festgezurrter Bilder, deren Bedeutung und Kraft in unreflektierten psychischen Mechanismen liegt. Es gibt keine Zweifel und keine Einwände mehr.

Diese werden durch Angst abgeschirmt und gelähmt. Die Angst wird ebenfalls vom Bewusstsein abgeschirmt, wenn sie als Bedrohung der eigenen Identität (z.B. „stark“, „mutig“, „rational“, „unemotional“, „männlich“, „vorbildlich“ usw.) erlebt wird. Diese Abwehr und Abspaltung führt dazu, dass die Angst unreguliert die Kontrolle über alle Funktionen übernimmt, vor allem über die Wahrnehmung, die immer selektiver, und über das Denken, das immer rigider und monomanischer wird. So koppelt sich die Psyche zuerst von der Selbst- und dann von der Realitätswahrnehmung, von anderen Menschen und sogar von Dingen und Fakten ab.

Satan mit dem Teufel austreiben?

Von einem irrationalen Glaubenssystem in ein anderes irrationales Glaubenssystem zu wechseln ist kein Fortschritt – auch wenn der neue Katechismus die Bibel und historisch besser verifizierte Fakten referenziert. Wenn beide Glaubensdoktrinen sich „rational“ nennen und sich beide grundsätzlich dialog-aversiv verhalten, dann ist wahrlich überhaupt nichts gewonnen und die Illusion noch vertrackter.

Eine der schmerzhaften Erkenntnisse, die vielen noch bevorstehen, ist, dass radikale Lichtkrieger und jede Form von Fundamentalismus der Nährboden genau jener Spaltung und Lüge sind, aus denen ganz von selbst Korruption, Kriminalität und schließlich Satanismus entstehen. Die Ver-rückung, die zur Ent-rückung deklariert wird, erzeugt jene mental schiefe Ebene, auf der alles Sittliche und Ethische abwärts gleitet und in die Abgründe führt, die man glaubte zu bekämpfen – je unsicherer, desto vehementer. Die rücksichtslosen Ritter der Heils-Verkündigung legen regelmäßig das Fundament zur Hölle. Es fehlt ihnen an Einsichtsfähigkeit und sie bemerken nicht, dass sie ihre hochtrabenden Theorien und Konfessionen gar nicht verkörpern, sondern nur projizieren.

Angst und Ablehnung

So lässt sich auch die pauschale, radikale und verbal sehr aggressive Ablehnung von allem verstehen, das mit „Psychologie“ auch nur im Entferntesten zu tun haben könnte. Es berührt den Aspekt des Selbst-Erlebens und der Wahrnehmung innerer Kräfte. Dieser ganze Bereich wurde aber explizit durch Glaubens-Dogmen ersetzt und fordert die Unterwerfung unter vage, mystische Konzepte und monoton wiederholte Aufforderungen wie „Verbinde Dich mit unserem Schöpfer“, „Der Herr zeigt es uns“ oder „Jesus und Gott richten die Welt“. Warum? Weil so die Angst in Schach, also in der Abspaltung gehalten werden kann. Das fragwürdige Credo ist: Ich habe keine Angst (weil ich weiß, dass mein Schöpfer mich beschützt)“. Jeder, der denken kann und einen Rest von Wissensdrang behalten hat, wird zu solchen Aussagen dutzende Fragen haben. Es ist aber totenstill im Feld der Angst und alle neigen nur das Haupt – damit die Angst und Verschüchterung aussieht wie Andacht und Frömmigkeit.

Ist den Protagonisten dieser Gruppe, vor allem aber ihren auffällig schweigsamen etwa 28.750 übrigen Lesern klar, dass genau so totalitäre Systeme funktionieren? Man deklariert sich selbst zum Besitzer „der Wahrheit“ oder „Gottes Wort“ und baut auf dieser Basis eine zunehmen abgeschottete (Gruppen-) Identität auf, die jeden Andersdenken, jeden Zweifel und schließlich jedes Denken überhaupt verbieten und verbannen. Dann geht man zur die Jagd auf Andersdenkende. Die „Klugen“ ziehen sich zurück und schweigen. Sie werden passiv und zunehmend gelähmt. Jede unbequeme Gegendarstellung wird sofort gelöscht und ihr Sender bestraft (gesperrt) – möglichst öffentlich, damit es abschreckende Wirkung entfaltet.

Die Dümmsten, Ängstlichsten und Angepasstesten gewinnen so an immer mehr Einfluss und Macht im sich verengenden Meinungs-Biotop, denn sie sind dem „Herrn“ und seinem Image von sich selbst gefällig. Sie geben den Ton vor und sanktionieren mehr und mehr Gewalt, Spaltung und Aggressivität – gerne auch „im Namen Gottes“, „des Friedens“ oder „der Menschlichkeit“ oder „des freien Denkens“ – es spielt keine Rolle mehr, weil Bedeutungen nicht mehr durch Begriffe kommen, sondern sozial definiert und bewertet werden, über simple Machtmechanismen wie Verbote, Tabuisierung, Sperrungen, Verwünschungen, Entwürdigung usw. Die Inhalte werden immer kärger und monotoner, der intellektuelle Inzest reduziert schrittweise die Gruppenintelligenz und das geistige Niveau fällt ins Negative (in die Ablehnung von Geist). Dieses Funktionsweisen und ihre Stufen wurden in meinen Artikeln so ausführlich dargestellt, dass alles Weitere dazu hier bloße Wiederholung wäre.

Mir ist bewusst, dass diese Beschreibung für viele gutherzige und anhängliche Menschen unerträglich ist und sie sich mit allen Mitteln dagegen wehren werden. Es gibt Indizien, die dafür sprechen, dass davon tatsächlich 4-6% von 29.000 betroffen sind. Viele andere aber können davon profitieren und sich aus dem Angst-Mechanismus und den sozialen Effekten einer immer rigideren Anschauungsgemeinschaft befreien.  Und wenn es nur ein einziger ist, ist das schon die Mühe wert. Wir alle können dadurch lernen und wachsen.

Keine Einsicht unter dieser Nummer

Wir werfen einen Blick auf den offiziellen Prinzipien-Zettel von J.‘s Kanal:

und stellen fest, dass es ein höheres Maß an Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion bräuchte als offensichtlich gegeben, um die Diskrepanz zwischen erwünschten Regeln oder Idealvorstellungen einerseits und dem eigenen Verhalten andererseits zu bemerken.

Wir leben in Bildern und imaginierten Vorstellungen von uns selbst, zumeist Wunschbilder, und bemerken durch den Bildernebel nicht einmal, wie wenig wir uns selbst bemerken, kennen, überprüfen.

Der Kanalbetreiber kann andere sanktionieren oder sperren. Aber wer sanktioniert oder sperrt den Kanalbetreiber? Derart geschlossene Systeme neigen zur Selbstübersteuerung, zu Extremen und damit zur Instabilität.

Wenigen ist bewusst, dass die Abspaltung des abstrakten Denkens von der konkreten Wahrnehmung die Basis für Satanismus ist. Der Neo-Faschismus nennt sich „Anti-Faschismus“ und, wehe, der ultimative – d.h. auch: der letzte – Neo-Satanismus könnte sich „Anti-Satanismus“ nennen und seine Sense im Namen einer äußerst bizarren Lebensvision schwingen, auch wenn wir die schlampige Inflation dieser Bezeichnung hier nicht mitmachen wollen und im Kopf behalten, dass der Weg von der mentalen Abspaltung erst über viele Steigerungsstufen des Neurotischen, des Psychopathischen und des Schizophrenen zu jenem wesens-destruktiven Zustand führt, der als Superlativ der Wesensentfremdung „satanisch“ genannt werden kann.

Was die angeblichen „Anti“-Kämpfer von den tatsächlichen Kämpfern gegen das Falsche und für das Richtige unterscheidet, sind ihre enorme Lautstärke, ihre schrille Vehemenz und ihre semantische Monotonie.

Ich unterstelle weder Johannes noch sonst irgendeinem seiner Kanalteilnehmer, dass eine totalitäre, repressive Glaubensgemeinschaft jemals ihre Intention war. Ganz im Gegenteil, sie würden alle erschrecken, sobald sie erkennen würden, in was sie da hineingeraten sind. So wie regelmäßig die Teilnehmer äquivalenter Sozialstudien, sie es Milgram oder „Die Welle“ und anderen.

Ich bezweifle jedoch, dass von denen, die in diesem emotionalen Sog gefangen sind, jemand allein durch etwas Theorie und kritische Hinweise von außen bereit ist, das zu erkennen. Und jeder, der intern Kritik auch nur andeutet, wird sofort nach außen gestellt und als Ketzer („leider, schweren Herzens…“) exkommuniziert. Je mehr man sie auf ihren Fanatismus und seine Blüten hinweist, desto radikaler werden sie in ihrer Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit, wie angestochene Wespen. Man wird sehen, was noch alles passieren muss, dass sie sich wieder besinnen und auf den Teppich zurückkommen.

Too much deep state

Kommt jemandem all das bekannt vor? Dieses Um-sich-schlagen aus Angst vor dem Verlust des Überblick, der Kontrolle und der Deutungs-Hoheit? Und dieser Zustand der Unerreichbarkeit für Argumente, Hinweise, Fakten? So funktioniert nun einmal der kulturell und geistig unreife Mensch. Das ist der „tiefe Zustand“, der „deep state“. Er ist Teil des Menschseins. Das einzige, was ihm die Macht entziehen kann, ist Kultur, eine Zivilisation, die auf dem Bewusstsein um diese Kräfte aufbaut und sich auf die mögliche geistige Entwicklung des Menschen ausrichtet. Das ist das, was kommen wird. Und es ist das, was Johannes und seine „Mitreisenden“ nicht sehen und nicht nach- oder mit-vollziehen können. Sie sehnen sich nach dem Endergebnis, nach dem Frieden und der Harmonie, nach Gerechtigkeit und Ordnung, aber sie haben keine Ahnung, was dafür notwendig ist und wie man dorthin kommt. Sie hoffen auf ein Numinosum, auf „Gott“, auf „unseren Schöpfer“, auf „Jesus Christus“, die als Platzhalter an jede Stelle gesetzt werden, wo ihnen Begriffe, Erfahrung und Wissen fehlen. Das ist der riesige Unterschied zu den Whitehats, die das Programm leiten. Sie werden nicht von ominösen „Stimmen“, bildreichen Bibelstellen oder mehrdeutigen Gematria-Halbsätzen geleitet, sondern von Verständnis.

Das Unverständnis ist keineswegs mehr harmlos oder bloß kindlich-naiv, wenn es zunehmend in Zorn, Aggression und Negativität gegen andere umschlägt und Menschen ihrer sozialen und rationalen Intelligenz beraubt. Oder eben auch nicht! Vielleicht wachen gerade dadurch mehr Menschen auf, weil ihr Gefühl für Integrität so massiv verletzt wird. Lieber ein paar weniger Aufwachende, die aber weiter kommen, als das Herumdümpeln vieler in so einer trüben Brühe. Die „deep-statler“ helfen beim Aufwachen ungemein.

Von geistig Erwachsenen würde man mehr Suchverhalten, Neugier und Offenheit gerade in Momenten solch exzentrischer Eskapaden erwarten. Wer diese drei oder eines davon bei sich entdeckt und füttern möchte, der findet in diesem Blog mehr als reichlich Material zum Üben, zum Perspektivwechsel und zur Erweiterung der Denkgewohnheiten.

Lasst den Menschen ihre Weltbilder

An diejenigen, die versuchen, Johannes oder andere von diesem Blog hier zu überzeugen: vergesst es! Menschen legen sich die Weltanschauung zu, die es ihnen ermöglicht, gigantische Widersprüche und sehr schmerzvolle Einflüsse zu ertragen, ohne umzufallen. Das dürfte für Johannes ebenso zutreffen. In vielen Weltbildern kann und darf dieser Blog hier nicht vorkommen, weil sie dann nicht mehr funktionieren würden. Und dieses Funktionieren ist essentieller und wichtiger als der Wechsel auf einen anderes Verständnis-Niveau – solange es keine alternative Stabilisierung gibt.

Die Heftigkeit der Verteidigung solcher Weltbilder haben wir jetzt alle demonstriert bekommen und es ist nochmal halbwegs glimpflich verlaufen. So etwas kann Menschen auch unter die Räder bringen – auf beiden Seiten der Verbindungsunfähigkeit.

Das ist zu respektieren und anzuerkennen, auch wenn einem diese Weltbilder nicht gefallen und man meint, dass „höhere Erkenntnisse“ ja mit der Hand greifbar und viel besser sein müssten – das sind sie nicht unbedingt für andere Menschen! Andere Menschen sind an anderen Stationen in ihrer Reife und Entwicklung und es gibt keine „Botschaft für alle“. Schon gar nicht von außen auf-oktroyiert. Jeder benötigt eine andere, anders serviert und in einem andere Tempo. Wir haben genug zu tun, unsere eigenen Bretter vor dem Kopf überhaupt einmal wahrzunehmen.

Selbst die Artikel dieses Blogs werden von hundert Menschen auf hundert verschiedene Arten gelesen und verstanden.

Reflektiert missionarischen Eifer und die Motivation dazu ausführlicher statt ihn auszuagieren. Er macht sonst mehr kaputt als er helfen kann. Es macht keinen Sinn, Menschen zu helfen, die nicht danach fragen – und Fragende gibt es schon mehr als genug, wenn man sich umtut. Mehr als eine freundliche Einladung aufrecht zu erhalten ist nicht möglich bzw. wird toxisch.

Wer eine Hilfe für andere sein will, die tatsächlich Hilfe gebrauchen und annehmen können, der zeige sich mehr – gerade auch in Kanaldiskussionen. Stell Fragen, hake nach, mach auf Unklares oder Widersprüche, auch auf Respektlosigkeiten und Gängelungen aufmerksam. Schaffe Raum zum Hinterfragen und eigenständigem Prüfen. Lass die Fragenden zu dir kommen, nicht umgekehrt.

Person X und ihre Meinung und Person Y mit ihrer Meinung unbedingt zusammenbringen zu wollen, ist eine Projektion und führt nur zu Stress ohne Freude. Das ist wie Zählen oder Rechnen im Kopf, solange man dafür noch die Finger bewegen oder Münzen auf dem Tisch umher schieben muss. Wir wollen die Theorien oder Ansichten in unserem Kopf zusammen bekommen – nicht die Menschen da draußen. Es kann dir völlig wurst sein, ob Johannes oder wer auch immer diesen Blog liest, wie er ihn findet und ob es einen Dialog gibt oder nicht. Du liest ihn und willst die scheinbaren Widersprüche in deiner Wahrnehmung überwinden und ausbügeln. Also bügel in deinem Kopf und nicht über andere Menschen.

Die Welt als Ganzes ist in Ordnung, es sind unsere Ausschnitt-Wahrnehmung und unser Denken, die Probleme „sehen“ und sich ans Basteln machen.

Die Katze geht ihren eigenen Weg

Es gibt für mich keinen Grund, mich zu verteidigen. Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich akzeptiere die Normen und Prämissen nicht, die von Johannes und einer kleinen Anzahl seiner „Mitreisenden“ demonstriert und ausagiert werden. Das intellektuelle und moralische Niveau der Schreihälse und Geiferer, die sich in seinem Kanal zuweilen Raum verschaffen, ist so niedrig, dass ich gar keinen Ansatz (und keine Motivation) zu einer Auseinandersetzung mit ihnen sehe. Sehr wohl aber mit dem Phänomen, das sie repräsentieren.

Das gilt jedoch nicht für Johannes selbst. Ich bin überzeugt, dass unsere Werte und Normvorstellungen, vor allem in Bezug auf richtiges Denken zu über 80% identisch sind – das sollte als Basis für einen gewinnbringenden, lernbereiten Austausch mehr als genügen. Es ist jedoch ein offenkundiges Symptom der aktuellen Zustände (bei Johannes und in diesem Feld), dass dies seit zwei Jahren trotz Anfragen und Angeboten in dieser Richtung nicht einmal im Ansatz möglich war.

Von hier aus wird Johannes gesehen, aber Johannes sieht diesen Ort hier nicht. Selbst diese Tatsache sieht er nicht. Nach den Fakten der letzten drei Jahre zu urteilen, taucht diese Frequenz hier auf dem Bewusstseinsradar von Johannes und Gefolgschaft gar nicht auf. Also was will man machen? Dies hier ist nicht für ihn, schon gar nicht gegen ihn, sondern nur für die, die danach fragen und es für sich nutzen können. Johannes & Co. sind anschauliche lebendige Beispiele von Irrläufern, die sich selbst in die Extreme von Karikaturen verfrachtet haben, weil sie an einer Stelle falsch abgebogen sind und sich weigern, das einzusehen und umzukehren. Je tiefer sie ins Gehölz rasseln, desto mehr Gas geben sie. (Das entspricht übrigens einer Definition von Wahnsinn).

Wir richten nur noch ein wenig mehr Licht auf dieses Geschehen, der Rest geschieht von selbst organisch durch die Intelligenz der Leser und Zuschauer, der „Frösche“, wie es im Q-Sprech heißt.

Es gibt eine Reihe von gemeinsamen Mitlesern, die dies alles schon länger bestätigen können (und dadurch nicht wenig verunsichert sind, aber das kann konstruktiv sein).

Was wir sehen, ist das Phänomen, dass sich Johannes und einige Menschen in seinem Fahrwasser sich immer mehr isolieren und über alle anderen erheben. Mittlerweile stehen alle anderen Aufklärer unter Generalverdacht, pädophile Schwerverbrecher, Psychopathen, Schergen des Geheimdienstes und was weiß ich noch alles zu sein. Im Übrigen ist dieses Phänomen auch eines von mehreren bereits deutlich beobachtbaren Charakteristiken von Sektenbildung, die der Interessierte im Netz ausführlich beschrieben findet. Das Kriterium ist nicht, ob die Mitglieder einer Gruppe sich selbst als Sekte bezeichnen – die meisten werden sich als die einzigen Erlösten oder Erlösbaren betrachten, während aus ihrer Sicht der ganze Rest der Welt eine riesige Sekte darstellt.

Reaktionen auf den Verlust der Intaktheit

Erruptives, exzentrisches Verhalten irritiert immer. Es macht Angst. Das ist richtig so, denn die Angst ist das emotionale Signal, dass hier die Integrität, die Intaktheit von etwas sehr Wichtigem verloren geht und basale Elementarkräfte die Ordnung zerreißen. Dadurch wird das Feld für menschliche Interaktion, für Besonnenheit und soziales Miteinander sowie für Integration und Heilung zerrissen. Was dabei verloren geht oder zumindest schwer beschädigt wird ist nichts weniger als die menschliche Würde.

Die natürliche Reaktion darauf ist keine Furcht vor einer konkreten Bedrohung oder Gefährdung, sondern die natürliche Resonanz auf eine massive Störung des Menschseins und seiner notwendigen Grundbedingungen. Das ist Vertrauen und Verlässlichkeit. Diese beruhen auf Zurechnungsfähigkeit. Unzurechnungsfähigkeit und die Missachtung von Normen und Bedingungen der Gegenseitigkeit lösen Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität auf – als notwendige Folge. Wer so handelt, bildet keine Teams, sondern Enklaven und Einsiedeleien.

Unzurechnungsfähigkeit löst daher Angst aus vor dem Zerfall und der Macht der Zerstörung – nicht vor dem konkreten Täter. Tiere würden auch so reagieren, wenn ein anderes Tier „ausflippt“, sich asozial verhält – sie würden es entweder meiden und aus der Herde ausstoßen oder mit aller Kraft angreifen und töten. Das beruht nicht auf „anderen Meinungen“ oder „anderen Anschauungen“ – das ist purer Instinkt und dient dem Schutz der notwendigen Ordnung.

Ebenso löst es Angst aus, wenn Menschen den Rahmen emotionaler, sozialer oder mentaler Integrität verlassen, die Contenance verlieren und ver-rückt werden. Es spielt keine Rolle, ob es „Genie“ oder Wahnsinn ist, es ist destruktiv und Symptom einer psychischen Korrumpiertheit und diese löst Abscheu und Angst aus in einer intakten Psyche.

Jenseits der Angst können wir dann erkennen, dass es erstaunlich wenige sind, die aus dem Rahmen fallen. Z.B. nur etwa 50 von 28.800, das sind 0,17%. 0,17 – das ist ok, oder? Sie sind nur zuweilen so schrill, dass sie viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn sie diese Nummer zwei-, dreimal durchgezogen haben, nimmt sie keiner mehr ernst – auch dann nicht mehr, wenn sie etwas Wichtiges zu sagen haben. Die Integration ist dann zerrissen, sie haben sich selbst aus der intakten Gemeinschaft heraus katapultiert und reisen – woanders hin.

Emotional traumatisiere Menschen reagieren auf diese Angst zuweilen mit Hyper-Anpassung: sie haben gelernt, in Unterwerfungshaltungen und Totenstarre zu fallen und dabei jedes Zeichen von Individualität und Eigenständigkeit aufzugeben, wenn sie sich bedroht fühlen, in der Hoffnung, dass die Übermächtigen sie dann verschonen. Andere werden aggressiv, wieder andere depressiv-betäubt und wieder andere schlaflos-hyperaktiv. Das sind alles natürliche Stammhirn-Reaktionen. Entscheidend ist das Bewusstsein für den Vorgang, die Integration ins Fühlen und Denken, denn nur so kann man sich selbst dieser basal-instinktiven Wirkungen entheben und Souveränität erlangen.

Es braucht dann zuweilen nur ein Kind, das laut ruft: „Der Kaiser ist doch nackt!“ – und alle lachen und klatschen in die Hände und umarmen sich wieder. Wenn wir über die Verrückten und Gestörten lachen können, sind wir von ihrem Verhalten unabhängig und werden nicht mehr gestört.

Intellektuelles Kitzeln – Hilfsmittel zur Befreiung

Ironie und Sarkasmus liegen nah beieinander. Es sind Stilmittel der indirekten und doppelten Kommunikation, die vor allem Distanz schaffen bzw. verdeutlichen. Die angestrebte Distanz ist meist die zwischen emotionalem Involviertsein und intellektueller/gedanklicher Betrachtung – also z.B. um Klarheit zu gewinnen und emotionale Kurzschlussreaktionen zu vermeiden. Beide Formen fordern Intelligenz – einen Mangel an Intelligenz kann man daran erkennen, dass Menschen Ironie/Sarkasmus nicht verstehen und sich nur diffus überfordert oder angegriffen fühlen.

Ironie ist oft der einzige Weg, gegenüber Kräften sozialer Macht in einem Feld von Verrücktheit, Wahnsinn und Kopflosigkeiten aufrecht stehen zu bleiben. Sarkasmus ist dann nötig, wenn der tobende Wahnsinn aggressiv und zerstörerisch wirkt. Im Stalinismus ist freilich auch das keine Hilfe mehr, da wird man erschossen, weil man überhaupt irgendetwas gesagt hat – oder etwas sagen wollte. In totalitären Systemen ist das erste, das verschwindet, der Humor; weil die Angst die Steuerung übernimmt. Und die braucht Kontrolle, Folgsamkeit und Gleichschritt (oder -schaltung).

Ironie und Sarkasmus können auch von intelligenten Menschen benutzt werden, die keine Narzissten sind, wenngleich Menschen mit Minderwertigkeits- und Ohnmachtsgefühlen dazu neigen, ihre Überforderung durch sie von sich zu weisen, indem sie die Urheber von Ironie und Persiflagen als „Narzissten“, „Asoziale“ oder „Psychopathen“ beschimpfen, was eben ihr emotionaler Versuch ist, sie sozial zu ächten („mit solchen Menschen redet man am besten gar nicht, die haben gar kein Recht, zu irgendeiner Gemeinschaft zu gehören, die müssen ausgeschlossen und als aussätzige Abweichler gekennzeichnet werden“).

Außerdem ist vor allem Ironie eine Form von Spiel. Sarkasmus auch, jedoch weniger warmherzig, eher spottend und darauf abzielend, den anderen persönlich zu treffen (gr. sarkázein = „zerfleischen“). Etwas zu übertreiben und im Sinne der Amplifikation auszuschmücken ist Ironie. Erst wenn Hohn, Spott und eine Hinwendung zur Abwertung dazu kommen, ist es Sarkasmus. Etwas wird jedoch nicht dadurch zu Sarkasmus, dass jemand, der sich angesprochen fühlt, sich dadurch „verletzt“ oder angegriffen fühlt.

Der große Antagonist zu allem Spiel und zur Spielfähigkeit ist Angst. Menschen, die unter Angst stehen, können nicht spielen. Man kann Menschen aber mit Spiel aus der Angst holen. Das Gute ist, dass dies bereits geschehen ist und viele das an sich erleichtert beobachten könnten. Angstfreier Sarkasmus kann Beschränkungen und Verbohrtheiten sprengen und die Absurdität, Kleinheit und Lächerlichkeit von etwas sichtbar machen, an dem man zuvor durch Blindheit oder affektive Abhängigkeiten festgehalten hat.

In emotional sehr verstrickten Situationen sind Ironie, Sarkasmus oder andere Formen von Humor oft die einzige Möglichkeit, sich inhaltlich mit einem Thema auseinanderzusetzen, weil ansonsten nur noch Abschottung, Abspaltung oder Ignoranz bleiben. Man braucht sie also, wenn man nicht einfach nur weggehen will oder kann – oder wenn man will, dass andere nicht in den Zwang kommen, weg zu gehen. Diese Kommunikationsform funktioniert vor allem in Situationen, in denen (soziale) Macht und vor allem Machtmissbrauch eine zentrale Rolle spielen, weil sie sie aushebelt. So kann auch die psychische Macht von Angst, Fanatismus, Größenwahn oder Arroganz ausgehebelt werden, weil man die Macht-Dynamik (meist: Täter gegen Opfer) nicht mitmacht. Wenn Menschen für eine rational-analytische Betrachtung nicht bereit sind, können diese Botschaften sie durchaus noch über Ironie und Sarkasmus erreichen.

Ironie und Sarkasmus arbeiten mit Übertreibung. Wenn Menschen sich sehr dumm anstellen, sich niveaulos oder asozial verhalten, dann reicht es häufig, dieses Verhalten unter das Vergrößerungsglas zu legen, so dass der fähige Betrachter selbst erkennen kann, was da passiert und welche Regeln von Anstand, Logik und Vernunft da verletzt werden. Es ist wichtiger und befreiender, dass wir darüber lachen können anstatt dass wir es nur schulmeisterlich analysiert und erklärt bekommen. Beides zusammen ist natürlich noch sinnvoller. Das Lachen soll jedoch kein abfälliges, hämisches, schadenfrohes, bitteres sein, sondern ein humorvolles, das all das Niederträchtige und Unreife als Teil des Lebens akzeptiert und in den Kreis der Wahrnehmungen mit aufnimmt.

Also nein, Übertreibung und Karikatur von etwas ist kein Sarkasmus, auch wenn jemandem dabei seine Hühneraugen wehtun. Für diejenigen, die Humorlosigkeit und mentale Obsessionen mit Ernsthaftigkeit und ihre bierernste Selbstgerechtigkeit mit Seriosität verwechseln, ist Humor natürlich nicht erkennbar und der Perspektivwechsel nicht möglich. Sie lachen dann nur deflektiv, um sich von anderen abzuwenden und die Sache loszuwerden. Genau darüber amüsieren sich ja die anderen. Das müssen sie dann aushalten.

Apropos Goethe (da man ihn pflichtgetreu verdächtigt – wahrscheinlich ohne auch nur ein einziges Werk von ihm gelesen zu haben): er hat die humorlosen Kumpanen mit ihrem Gegröle in der Szene Auerbachs Keller wunderbar auf den Punkt gebracht – als dramatische Karikatur.

Sonst ist es Zynismus. Zynismus ist eine grundsätzlich negative, ablehnende und abfällige Haltung gegenüber gewissen Normen oder Sachverhalten. Man kann mit der Brechstange sein Wissen und seine Ansichten in die Welt tragen und dabei sehr direkt, forsch und unnachgiebig vorgehen. Man kann dabei jede Form von Ironie oder Sarkasmus vermeiden, weil man Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit mit Direktheit verwechselt, und dabei trotzdem zynisch-negativ sein. Es ist nicht unsere primäre Aufgabe, andere davon zu befreien, sondern uns selbst. In diesem Sinne und für diesen Zweck steht dieser Blog – manche sehen und nutzen das, viele nicht.

Lernen am Exempel

Im Kern dieses gesamten Prozesses geht es um Erkennen und Verstehen. Dafür ist er konstruiert, um auf allen Ebenen menschlicher Verkörperung das Niveau besonders dieser beiden Aspekte anzuheben. Johannes und die Phänomene seines Kanals sowie viele andere Kanäle mit ihren charakterlichen Schwerpunkte und Einschränkungen sind Teil dieses Prozesses und können dem weiteren Verstehen dienen, indem sie diverse, auch subtilere Formen des Abweichens, Irrens und Feststeckens markant sichtbar machen. Auch innerhalb des Aufklärungsprozesses gibt es nämlich unzählige falsche Abzweigungen, die in Sackgassen oder sogar Abgründe führen. Der richtige, gerade Weg ist schmal und man muss die Irrwege erkennen und durchschauen lernen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Ansonsten wird man nur Wegelagerer an irgendeiner Abzweigung oder Zwischenstation, die man sich für absolut und „das Ende“ definiert. Man kristallisiert auf einer Etappe, wodurch der Weg endet und kein aufsteigender Prozess mehr wird, sondern Stillstand und Abstieg.

Ob Johannes und seine Folger davon etwas einsehen, ist nicht entscheidend. Ob sie es überhaupt einsehen können oder nicht, ist auch Teil der Präsentation, eben eine Offenbarung des Johannes. Man kann daraus lernen oder auch nicht.

Wer Stroh in Gold umwandeln will, braucht immer wieder auch Stroh. Zuweilen bekommen wir skurrile Gold-Blei-Amalgame vorgesetzt, die einer Läuterung bedürfen, um verwendbar zu sein. Es ist nicht entscheidend, wie viele dies mit- oder nachvollziehen können, sondern dass einige es möglichst tiefgehend verstehen. Solche Präsentationen und Vorführungen, insbesondere wenn sie sich dermaßen penetrant und dissonant aufdrängen, dienen fast immer der Förderung des Verstehens bei anderen. Diese sind fast immer still und unsichtbar – und reifen auf ihre Weise langsam und integer in eine wachsende Verantwortung hinein.

Der eigentliche Wachstumsprozess findet im Stillen, Zurückgezogenen statt und ist auf keiner Bühne sichtbar.

Dem ein oder anderen stinkt‘s

Nun denn, guter Johannes, Du bist ja stets bereit, „vor einem gültigen Gericht“ „Verantwortung zu übernehmen für Dein Tun“. Dann warten wir mal ab, ob sich dafür nicht noch eine passende Gelegenheit ergibt, damit wir den Gestank nach Deinem vehementen Griff ins Klo wieder aus dem Raum bekommen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist die faulige Ausdünstung auch guter Ansporn für den ein oder anderen, das offene Feld und mehr seines Glücks im (eigenständigen) Denken zu suchen.

Dazu nun noch ein paar einfache

Hilfestellungen

für diejenigen, die neue Wege suchen und sie ausprobieren wollen:

  1. Unterscheide stets sauber zwischen den drei Kategorien von „Gedanken“: (1) Vermutungen/Hypothesen, (2) Theorien/Annahmen und (3) Erkenntnisse/Feststellungen/Einsichten.
  2. Gib Dich nicht mit Schlussfolgerungen und fertigen Beurteilungen zufrieden, frage Dich, (oder andere), ob Du die Argumente und ihre logische Verknüpfung kennst.
  3. Unser Denken ist entweder rational oder mystisch/religiös. Empirisch/wissenschaftlich/rational vorzugehen bedeutet: möglichst viele Fakten/Wahrnehmungen zu sammeln und aus diesen dann möglichst widerspruchsfreie Begriffe/Konzepte/Theorien zu bilden – bei Widersprüchen hat stets die Wahrnehmung Vorrang. Ideologisch/Religiös zu arbeiten verläuft umgekehrt: am Anfang steht eine (a-priori) Theorie/Erklärung/Vorstellung, anhand derer alle Wahrnehmungen nur einsortiert und bewertet werden; die Herkunft der Theorie bleibt dabei stets im Unreflektierten/Unsichtbaren – bei Widersprüchen haben also stets Dogmen/Axiome den Vorrang vor den wahrnehmbaren Fakten. Empirisch-rationales Denken führt zu Erkenntnissen und sozialer Unabhängigkeit. Mystisch-religiöses Denken führt zu (emotional verankerten) Glaubenssystemen und sozialer Abhängigkeit.
  4. Achte auf die Qualität von Gedanken- und Wissens-Vermittlung: wird die Möglichkeit des Irrtums eingeräumt? Gibt es Raum für Zweifel und Gegenargumente? Werden gänzlich andere Sichtweisen/Interpretationen zugelassen? Werden Meinungen als etwas betrachtet, das sich jederzeit ändern kann und sogar sollte? Hat das Denken die Form von Dialog oder die Form von abgeschottetem Monolog, der nur um sich selbst kreist? Werden die Prämissen von Gedanken/Meinungen beleuchtet? Ist der Raum offen für Neues und Fremdes oder werden Ansichten tabuisiert, marginalisiert oder stigmatisiert?
  5. Bedenke, dass man mit nicht-rationalen Menschen nicht rational sprechen kann. Für sie sind Sprache und Gespräch nichts, das mit Erkenntnis, Lernen oder Einsichtsgewinn zu tun hat, sondern sie dienen ihnen maximal für den sozialen Zusammenhalt und für den Erhalt der eigenen (sozial-abhängigen) Identität. Es ist ein aufwendiger, anstrengender Weg, rational denken zu können, und die meisten Menschen in unserer aktuellen Kultur sind ihn nie gegangen. Leider auch nur die wenigsten sog. „Akademiker“.
  6. Achte auf echte Selbst-Reflexion. Nicht bloß Lippenbekenntnisse wie „ich bin da sehr selbst-kritisch“ oder „nach reiflicher Überlegung“, „nach Abwägung aller Argumente“ usw., sondern eine wahrnehmbare Reflexion des eigenen Denkens und der eigenen Wahrnehmung selbst – vor allem durch Änderungen der mit neuen Details abgestimmten Meinung und Interpretation.
  7. Unsere Gefühle, Meinungen und inneren Reaktionen sagen nichts über die Phänomene in der Welt aus, sondern etwas über uns! Genau genommen über unsere Prägung, Muster, Gewohnheiten und inneren Strukturen, mit denen wir – meist automatisch – auf äußere Eindrücke reagieren. Es ist ein Zeichen mangelnder Bewusstheit, nämlich irrationalen Bewusstseins, wenn man Urteile über anderes und andere bloß aufgrund innerer Reaktionen fällt. Und es ist Zeichen von Respektlosigkeit, Unverschämtheit, Unhöflichkeit und moralischen Defiziten – kurz: von menschlicher Unreife – wenn man diese Urteile ungefragt in die Welt schreit, andere absichtlich diskreditiert und heruntermacht und dies auch noch zur Selbstbefriedigung benutzt.
  8. Rationales Denken erhebt sich über emotionales und soziales Reagieren, aber es sollte sich davon nicht abkoppeln.

Gemeinsames

Wie wahrscheinlich ist es, dass Johannes mit all diesen Punkten völlig einverstanden ist? Sehr hoch, meine ich. Habe ich sie etwa von ihm abgekupfert?

Johannes, der Autor dieses Blogs und manche andere mehr oder weniger Aktive teilen ganz offenkundig eine zentrale Intention in ihren Aktivitäten: wir wollen interessierten Menschen Hilfestellungen geben, selbständig rational zu denken. Wir unterscheiden uns allerdings u.a. auch in dem Wissen, der Erfahrung und den Fertigkeiten bezüglich dieses Vorhabens untereinander – teilweise sogar ganz erheblich.

Wer nicht einmal das sehen, geschweige denn als relevant betrachtet kann, sondern alles andere und ihm Unbekannte pauschal marginalisiert oder sogar als kriminell oder böse diffamiert und mit diversen abwertenden Diagnosen versieht, der agiert irrational. Das wiederum ist nichtsdestoweniger rational (psychologisch) verständlich – für andere.

Immer mehr Beobachtern des Schauspiels fällt auf, dass hinter dem hochgehaltenen Etikett des „klaren Denkens“ nicht nur die Rationalität verloren gegangen ist, sondern auch Moral, Besonnenheit und gute Sitten hinter dem Aushängeschuld des „Christlichen“. Sie wollen nicht dorthin, wohin diese Reise hinter den Maskierungen dann führt. Und sobald sie ihren Kopf aus der Gruppendoktrin heraus nehmen, erkennen sie, dass es noch andere Wege, andere Antworten, andere Erkenntnisse und größere Freiheiten gibt.

Dabei soll ihnen nach bestem Wissen und Gewissen geholfen werden.

Aufrufe: 3.745


Bitte beachten Sie zum Kommentarbereich den Abschnitt “Kommentare und Rückmeldungen” im Haftungsausschluss und Widerrufsbelehrung zu diesem Blog. Dagegen verstoßende Beiträge sowie Beiträge ohne klaren und engen Bezug zum Text werden umgehend und kommentarlos gelöscht. Beiträge mit Links bedürfen der manuellen Freigabe – diese kann einige Tage dauern. Dies hier ist eine Werkstatt und Privatgelände, bitte verhalten Sie sich dementsprechend.

Wichtige aktuelle Hinweise zu dieser Blogseite bezüglich Satanismus und pädokrimineller Höchstverdächtigung


Es ist besser,
einen Mann durch Liebe zu fesseln,
als tausend Sklaven zu entlassen.

Der Leser dieses Blogs sei aus gegebenem Anlass explizit gewarnt, dass es sich bei dessen Autor vielleicht oder sehr wahrscheinlich oder sogar ganz sicher um einen pädokriminellen Satanisten, antichristlichen Blender und Betrüger im Sinne der gewollten Ablenkung vom einzig wahren Seelenheil handelt oder doch zumindest handeln könnte.

Dies wurde jüngst vom Aufklärungs- und Reisebüro der christlich-humanistischen Befreiungsfront oder auch Befreiungsfront für humanistische Christen aufgedeckt und belegt.

Folgende erdrückende Indizien liegen den engagierten Detektiven nun vor:

  1. Der Autor ist bekennender „Psychologe“. Also Scharlatan, New-Age-Narzisst, und Selbstdarsteller. Also Betrüger. Also falscher Prophet, also böse, also anti-christlich, also eine Gräuel der Menschheit, also Abschaum.
  2. Auf einer anderen Website bietet er äußerst fragwürdige Dienste an, die als „Coaching“ und „Therapie“ getarnt werden und somit ganz offensichtlich zum gefährlichen Mind-Control-Programm internationaler Geheimdienste gehören. Finger weg!
    Das Impressum ist da auch eindeutig, ganz klassisches Satanisten-Impressum mit Name und Adresse! Die Adresse sagt auch alles: „…Hinterhaus“ – also versteckt, im Dunklen, weg vom Licht. Diese miesen Kellerasseln wollen nicht gesehen werden. Und was sie da treiben, in ihren „Hinterhäusern“, das wollen wir doch gar nicht wissen, nicht wahr? Ja, ja, wir wissen schon… Nur keine Vorstellungen machen, keine Bilder, bitte, nein, keine Bilder! Ihr widerwärtigen Drecksschweine ihr!
  3. Es konnte eine Verbindung zu einem gewissen „Prof. Julius Kuhl“ (an der berüchtigten Universität Osnabrück) festgestellt werden, über den Wikipedia trotz Geheimdienstfilterung preisgibt, dass er in seinen psychologischen Theorie u.a. Konzepte von Sigmund Freud verarbeitete. S. Freud ist in aufgeklärten Kreisen als satanistischer Kinderschänder bestens bekannt. Also muss „Prof. Kuhl“ als Erforscher dessen Theorien auch mit drin stecken! Und der Blog-Autor wird so als Teil dieses jahrhundertealten Netzwerkes von „Drecks Kanaaniten, Khasaren, Zionisten und NaZis“ endlich entlarvt. Es wurde auch Zeit!
  4. Der Autor verlangt für den Download einiger neuer Artikel eine Bezahlung, nachdem er zuvor offensichtlich zig tausende von Lesern mit kostenlosen Artikeln im Umfang von weit über 1.000 Schreibmaschinenseiten in die Falle gelockt hat. Das sind in Summe höchstens 125 Arbeitstage. Andere Menschen verbringen viel mehr Zeit mit kostenlosem Lesen von Telegram-Kanälen!
    Lesen Sie daher nicht die im Blog angegebenen Hinweise zur Bezahlung für Artikel! Lesen bedeutet verwirrt werden, verwirrt werden bedeutet, dem Teufel ins Netz gehen. Halten Sie an festen, vorgeformten Urteilsschablonen fest und lassen Sie sich niemals durch neue Gedanken davon abbringen!
    (Hintergrundwissen: Menschen mit echtem Selbstwertempfinden stellen ihr Wissen und ihre Erkenntnisse immer kostenlos zur Verfügung – allein schon, um sich ihr gutes soziales Image bei den Vertretern der Ethik-Kommission für spirituell korrekte Aufklärung nicht zu verderben! Wer trotz des sozial-moralischen Drucks dennoch irgendetwas verkauft, der verdient auch jede verdammte Beleidigung, die dir gerade einfällt! Der wahre Gottesfürchtige teilt sein Wissen immer kostenlos und lehnt jeden Ausgleich für seine oft jahrzehntelange Arbeit großmütig ab. Dieses spirituelle Prinzip kann von erfolgreichen Reiseleitern bestätigt werden, die stets sicherstellen, ganz kostenlos gar kein Wissen, sondern bloß ihre „Gedanken“, also Kommentare und frei flotierende Meinungen in den Raum zu stellen.)
  5. Der letzte Blog-Artikel hat als Titelbild eine Collage eines Schlüssellochs, durch welches hindurch man in einem kleinen Spiegel das Auge einer Frau sieht, die sich darin selbst betrachtet. Das ist Satanismus pur! Nur eingefleischte Satanisten und Schwarzmagier verwenden solche Bilder (typische Ein-Auge-Symbolik, Schlüsselloch-Perspektive, man braucht nicht viel Fantasie, um zu erahnen, was da nicht noch alles hinter verschlossenen Türen… und überhaupt im Dunkeln, ihr wisst schon, da wird einem direkt kotzübel, wenn man daran denkt. Die sind doch alle krank! Was die für Fantasien und Gedanken in einem auslösen können! Noch mehr Belege oder Bauchschmerzen braucht es doch nun wirklich nicht für zartfühlende, empathische Menschen).
  6. Selbiger Artikel trägt den Untertitel: „Wegweiser zur Arche für die Zeit der Sintflut“, was eindeutig schwere Gotteslästerung ist. Diese offenkundige Anspielung auf das Alte Testament kann nur den Zweck haben, es durch den Kakao zu ziehen und als heilige Quelle absoluter Wahrheit zu zerstören. Dort steht nämlich, dass es nie wieder eine Sintflut geben wird (hat der liebe Gott selbst gesagt!), aber diese Satanisten nehmen sich nur Fragmente von etwas heraus und drehen sie sich dann so, wie es ihren bösen Zwecken dient! Der Autor will offenkundig dazu verführen, Arche und Sintflut nur als Metapher zu betrachten, um dann dem unschuldigen Leser eigene Gedankengänge zur Reflexion anzudrehen, die mit den glasklaren Aussagen und Erklärungen des Alten Testaments nicht identisch sind!
  7. Die Blogseite verwendet ganz ungehemmt und aufdringlich das Bild eines gerollten Notizblockes, der eindeutig als Spiral-Symbol und somit Erkennungszeichen pädophiler Netzwerke identifiziert werden konnte. Warte nur, wenn wir Dich erwischen, Du mieses Schwein!
  8. Auf selbigem Bild ist eine Katze abgebildet. Katzen werden nur von Freimaurern figuriert. Freimaurer sind Satanisten.
    (Die scheinbare Verbindung des Header-Bildes des Blogs zu seinem Namen und der Idee eines „Notiz-Blogs“ kann ganz leicht als versuchte Ablenkung und Irreführung durchschaut werden. Denken Sie nur einen Moment darüber nach: Katze – Notizblock, eindeutiger geht es ja wohl nicht! Diese Perversen verstecken sich überall, überall!)
  9. Der Blog-Autor veröffentlichte vor über einem Jahr das Video eines Gesprächs mit W. Toel, einem längst eindeutig entlarvten Ober-Satanisten-Geheimdienst-Kabalen-Deep-State-Zombie, mit dem sich überhaupt auch nur zu unterhalten als offener Beweis für die Verstrickung in böseste Machenschaften gewertet werden muss. Keine Diskussion, das haben wir doch längst alles geklärt!
  10. Es kursieren Videos, in denen der Autor mit einem angewinkeltem Bein auf einem Stuhl sitzt. Das ist eindeutigste Freimaurer-Symbolik! Hinzu kommt als zusätzliche erdrückende Bestätigung, dass er auf den Videos fast immer eine dunkel-blaue Wollweste über einem hellen Shirt trägt. So viele Zufälle kann es gar nicht geben! Jeder Fahnder der Satanisten weiß: Dunkel-Blau und Weiß kombiniert bedeutet immer Schwarz-Weiß, und Schwarz-Weiß bedeutet immer „Schachbrett-Muster“ und Schachbrett-Muster bedeutet immer „Freimaurer“, also böse, also… (s.o.).
  11. Einige Mitglieder des Büros zur Aufdeckung versteckter Satanisten und Pädokrimineller versuchten, Texte dieses Blogs zu verstehen und scheiterten. Diese mehrfache Erfahrung belegt, wie diabolisch und böse diese Texte und ihr Autor sind. Der Autor will also nicht verstanden werden, sondern er will nur verwirren und sich über andere erheben, er ist so mies egoistisch und führt also ganz Dunkles im Schilde – das ist kinderleicht zu erkennen. Nach „Mal-kurzem-Reinlesen“ fanden sie die Texte sofort „total aufgebläht“, „mit hochtrabenden Fremdwörtern gespickt“ (vllt. waren es auch „fremde Worte“?), „als sehr anstrengende Aufsätze“, fühlten sich „an Beamtensprache erinnert“ und angewidert. Diese Texte müssen gar nicht gelesen werden, um sofort zu wissen, wie falsch sie sind, falsch, falsch, falsch! Falsches, böses, schlechtes Denken. Nicht gut, gar nicht gut! Dumme Grütze! Obszönes Teufelswerk! Nicht lesen!
    Wirklich gute, wahre, fromme Texte sind ganz schlicht, leicht verständlich, eingängig wie ein Volkslied, in simpler, alltagstauglicher Sprache und mit einfachen Fakten und Bildern – so wie die Bibel z.B.! Überhaupt sind Bilder viel intelligenter und eindeutiger als Text und Sprache, denn ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte und jeder kann sie für sich alleine deuten und interpretieren, wofür er nichts weiter als mit seinem Schöpfer persönlich in Verbindung sein muss. Anstrengung beim Lesen, Fremdworte oder fremde Wörter sind immer ein Zeichen, dass der Teufel und das Böse sich in den Text eingeschlichen haben und er gemieden werden muss.
  12. Der Artikel erschien in den letzten Tagen des Jahres 2022. Wir wissen, dass Nostradamus das Erscheinen des Antichristen für 2023 vorhersagt. Der Zusammenhang könnte nicht offensichtlicher sein und bedarf keiner weiteren Erläuterung.
    Es ist aber noch viel perfider als sich ein beseelter Mensch vorstellen kann: die letzte angeblich „überarbeitete“ Version erschien am 27.12.22 – das unter gut informierten Aufklärern bekannte Exekutionsdatum von niemand geringerem als Nancy Pelosi! Das ist pure Ablenkung, alles reine Ablenkung vom eigentlichen Geschehen! Noch Fragen?
  13. Es gibt eine Reihe historisch belegter, sehr auffälliger Parallelen zu Goethe, der ebenfalls Texte schrieb, die schwer zu verstehen sind, der ebenfalls Geld für seine Publikationen nahm und Freimaurer mit ganz hohen Gradzahlen war! Er benutzt einmal sogar das Wort „Gewalt“ in einem Gedicht, was für den investigativen Satanist-Buster eine überdeutliche Sprache spricht, von seinem „Faust“ gar nicht zu reden! Diese ganze Reihe von schweren Satanisten wie Goethe haben bis heute unsere gesamte Kultur verdorben und zerstört und dieser Blog hier ist das letzte Zucken dieses Abschaums, der nun von nur wenigen lichten Seelen (vermutlich weniger als 28.800 im deutschsprachigen Raum) erkannt wird. Ihr habt verdammtes Glück auf die letzten Meter: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Jedes dieser Indizien für sich genommen würde nur einen schweren Verdacht begründen, in so erdrückender Zahl jedoch werden aus ihnen unbestreitbare Beweise und der Fall kann nach Ausschöpfung aller Mittel der Aufklärung als abgeschlossen gewertet werden.

Das ehrenamtlich tätige Spitzen-Aufklärungsteam gegen Satanismus mit seinen über 34 ausgewählten freiwillig kommentierenden Juroren spricht aufgrund dieser eindeutigen Beweislage ein vernichtendes Urteil aus: dieser Blog ist tabu! Der Autor muss exekutiert werden.

Zu ihrem eigenen Schutz haben übrigens die Richter und die Geschworenen dieses Prozesses keinen einzigen Artikel dieser Blogseite gelesen. Schon gar nicht die kostenlosen, denn die können jawohl nichts anderes als schmierige Bauernfängerei sein. Einige haben stattdessen die Bibel gelesen. Andere zur Sicherheit gar nichts.

Vexierbilder aus der Werkstatt der Satanist-Busters: das Leuchten des Geistes oder die Dumme Seite der Macht?

Weitere noch nicht veröffentlichte Belege für die Bosheit dieses Blogs, die das Sondereinsatzkommando noch abschließend prüfen will, sind:

  1. Artikel enthalten auch nach angeblichem „Lektorat“ immer noch Komma- und Rechtschreibfehler. Es fehlen zuweilen ganze Buchstaben! Das sind die subtilen Erkennungszeichen, an denen jeder Eingeweihte den Troll, den Geheimdienst-Schärgen und den Satanisten erkennt. Diese Widerlinge können nie auch nur 40 fehlerfreie Din-A4-Seiten schreiben.
    Manche Artikel dieses Blogs sind eindeutig von KI-Bots geschrieben, so kompliziert und lang ist ihre Satzstruktur. Beseelte Menschen mit echter Lebenserfahrung, z.B. aus’er Produktion, vom Bau, aus’m Handwerk oder aus’er Landwirtschaft – aus echter Arbeit halt – würden niemals so schreiben, die würden einfach raushauen, was Sache ist und fertig! Die hauen auf’n Tisch und dann fliegen die ganzen Satanisten-NaZi–Arschlöcher weg! Und diese ekeligen Sesselpupser-Psycho-Therapisten kommen auch alle weg! Die gehören doch alle verg… vergeimpft oder wie soll ich es jetzt christlich oder kuh-konform sagen?
  2. Die häufigste gewählten Gematria-Aussagen ergeben ebenfalls ein klares Bild, das keine Fragen mehr offen lässt:
    Zu dem Namen catwise: „what is“, „president joe biden“, „deadpool three oh sh ut up“, „the thirteen illuminanti families“, „whiskas(!), „the son of heaven“, „a sign in november“, „self aware“, „getting shot dead for their slander“, „paranoid schizophrenia“, „higher vibration“, „the voice of silence“, „ahrweiler“, „cromwell“, „deal with god“, „q patriots are in control q“, „creator“, „we won“, „beelzebub“, „funny“, „party“, „answer“, „sun god“, „rebirth“, „john mcafee“, „ayahuasca“, „have faith“;
    und zu dem Titel Innenansichten: „best gematria“, „christos“, „autism“, „the meaning of eight“, „strength“, „delay“, „angel number“, „nuts“, „lift me up“, „christians“, „light quake“, „messiah is here“, „the light bearer“, „children of israel“, „nothing to hide“, „rationalism“, „he is pure evil“, „skull and bones“, „shane browning“, „the anointed one“, „starts now“, „end of the world“, „thirty eight“, „volodymyr“, „judas iscariot“, „dont be stupid“, „i love you all“, „jair bolsonaro“, „kingdom of heaven“, „the meaning of life“, „corruption“, „holy of holies“, „good afternoon“, „christ reborn“, „love of jesus“.
  3. Man kann als feinfühliger, aufgewachter, lichtvoller Mensch, dessen Seele sich allein Gott zuwendet, beim Betrachten des oben erwähnten Beitragsbildes energetisch spüren, dass dahinter ein Dämon mit sehr dunkler, chaotischer Energie wirkt. Wenn du das nicht spürst, bist du nicht feinfühlig genug. (Aber dann folge gefälligst unserem Urteil, du Hornochse!)
  4. Von 28.800 Reisebeobachtern hat sich ein erdrückender Anteil von etwa 40 abfälligst und dem vernichtenden Gesamturteil ohne Prüfung und Begründung zustimmend geäußert. Die restlichen 99,86% der Mitreisenden äußern sich nicht publik – was als eindeutige Zustimmung und große Einigkeit zu werten ist. Es fanden sich auch innerhalb von 10 Stunden plötzlich und unerwartet über 800 neue Seitenaufrufe dieses Blogs, was belegt, dass hier ganz genau hingesehen wird und niemand keinem gar nicht und niemals auf den Leim gehen wird. 
  5. Dieser Typ (der Autor) wurde mal gehypt. Manche fanden das, was er sagte, sogar hilfreich! Wichtiger jedoch ist, dass manche ihn nicht verstehen konnten. Das hat ihn entlarvt! Diese Mischung aus „einige-finden-ihn-hilfreich“ und „andere-sind-überfordert“ ist immer ein Zeichen für satanische Steuerung und Verführungsambitionen. So arbeiten die Geheimdienste, so funktioniert MK-Ultra! Aber das ist jetzt vorbei! Wir klären auf! Jetzt werfen wir ihn zumindest gedanklich – und ganz christlich – auf den Scheiterhaufen oder hoffen ganz fromm, dass er eine Giftspritze bekommt und für immer vernichtet wird! Solche Gewalttäter müssen entfernt werden – ganz ohne Gewalt natürlich, das Militär soll das machen. Ich hoffe, die haben dieses Jüngelchen schon auf ihrer Abschussliste! – Wie alt ist der eigentlich, sieht aus wie Mitte zwanzig, noch ganz grün… so jung noch und schon so ein Dreckspack!
  6. Ironie ist immer das Erkennungszeichen von Satan. (Gott ist immer direkt, einfach und sagt Dir ganz schlicht und direkt, was Du tun und denken sollst. Du musst ihn nur fragen.)

Dekodiert: die tiefer-spirituelle Symbolik des Wassers

Die Befreiungsfront hat im Zuge ihrer Recherchen außerdem endgültig bestätigen können, dass das Wort „Wasser“ den Schlüssel zur Dekodierung der satanischen Botschaften innerhalb des Catwise-Blogs lieferte, was zur Aufdeckung vieler weiterer krimineller Gedankennetzwerke führte. Ein Gematria-Hinweis zeigte, dass „Wasser“ eigentlich zu lesen ist als „S‘was? Er?“ oder „Er’s was?“ Dadurch wurde beweisbar, dass in wirklicher, genau realer Wahrheit das Wasser der Sintflut nämlich dasselbe war wie das Jordan-Wasser, das zunächst als Tauf-Wasser diente bis man entdeckt hatte, wie man darüber laufen kann.

Da die Kanaan-Nieten und Kabbala-Kabalisten diese Technik jedoch klauten, um die Organisation der Tief-Wasser und Sprudel-Wasser zu gründen, mussten die Lichtkräfte reagieren und entwickelten zusammen mit den Neptuniern und den Vorläufern von N. Tesla, die sich damals noch Waterhats nannten, eine Technik, um Wasser in Wein zu verwandeln. So konnten sie dieses Wissen und das Wasser bis ins Jahr 2001 vor den Firehats schützen. Seit dieser Zeit heißt es in den obersten Riegen der sich bekämpfenden Logen: „Beobachte das Wasser!“, was tatsächlich eine Geheimchiffre ist für „Beobachte das ‚Waass?-Er?‘“.

Jetzt kennen wir die Antwort und können sie im Zuge der Aufklärung schrittweise in die breite Masse tragen oder doch zumindest in den fortschrittlich entrückten Kreisen der Befreiungsfront teilen: „Ja!-Er-auch!“, „Er-auch“, „Nein!-Er-auch?“und „Oha-er-auch!“. Aufwachen bedeutet: „Wo-wir-auch-hinsehen:Ja-verdammt, sie-alle!“ – WWAHJVSA!

Reaktionen aus dem Umfeld

Der Blog-Autor wurde vor, während und nach dem Verurteilungsprozess nicht um eine Stellungnahme gebeten – um den Prozess und dessen moralische Sicherheit nicht zu gefährden.

Anfragen der Presse an ihn wurden bisher leider nicht beantwortet. Aus seinem näheren Umfeld wurde jedoch bekanntgegeben, dass er sich hochgradig ertappt fühlt, seinen Rücktritt von allen Positionen als Scharlatan und Gedankenmanipulierer auch im Dienste des Verfassungsschutzes mit sofortiger Wirkung bekannt gab und sich außerdem äußerst erleichtert darüber gezeigt haben soll, dass er von den unerbittlichen Kriminalisten der christlich-humanistischen Befreiungsfront nicht in Dialoge oder nachfragende Gespräche verwickelt wurde. Ein einfacher, lebendiger oder gar ehrlicher Dialog hätte vermutlich eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes ausgelöst. Sein öffentlicher Terminkalender ist nun bis auf weiteres leer, alle geplanten öffentlichen Auftritte wurden abgesagt und ersatzlos gestrichen.

Insiderkreise bezweifeln, dass der Autor jemals wieder öffentlich wird auftreten können und rechnen damit, dass die Seite catwise.de von Whitehats übernommen wird. Manche Beobachter vermuten, dass dies bereits vor längerer Zeit geschehen ist und nun die falsche Maske nur durch eine spezielle PsyOp auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Das zuständige Team der SpaceForce dankte in dem Kontext für die verbissene Mitarbeit der Protagonisten und für den erschöpfenden Einsatz.

Die gerade frisch produzierte Catwise-Action-Figur mit Spiralbindung wurde umgehend aus dem Versand- und Einzelhandel zurückgerufen.

Die Verlinkungen der Website ins Darknet wurden von Experten identifiziert und gelöscht.

Der Catwise-Online-Shop ist durch die Einschaltung der SafeSoulFilter-App nur noch nach ausdrücklicher Bestätigung des einfachen Denkens nutzbar. Es muss vor der Nutzung ausdrücklich bestätigt werden, dass die Zahl 17 göttlich, aber nicht christlich teilbar ist.

Der Pressesprecher von Denk- und Verbraucherschutz e.V. äußerte sich sehr zufrieden über den Prozess und seinen Abschluss: „Wir sind froh, dass es so friedlich und dialogfrei – ja kontaktfrei – über die Bühne ging. Es hätte auch ganz anders laufen können und wer weiß, was dann noch passiert wäre! Hier wurde erfolgreich im Kleinen – und ganz selbständig – nachgestellt, was wir seit 1945 in Deutschland nur systemisch und nur im großen kollektiven Maßstab aufrecht erhalten konnten. Jetzt wissen wir: auch der sogenannte „kleine Mann“ kann ganz groß rauskommen, nicht zuletzt dank der digitalen Pseudowelt, die uns so viele neue Freiheiten und vor allem Macht-llusionen schenkt.“

Die Sektenschutzbeauftragte von Bayern schloss sich an und fügte hinzu: „Auch kleine Glaubensgemeinschaften müssen durch effiziente Schutzprogramme vor Andersartigem und Verwirrendem geschützt werden. Wir haben hier ein vorbildliches Beispiel, dass auch in dem mentalen Mini-Biotop einer rein virtuellen Gruppierung die sozialen Mechanismen von Gruppendruck, Angst, Schwarz-weiß-Rhetorik und Tabuisierung zu einem stabilen und selbständigen Fundamentalismus führen können – ja, sogar endlich auch wieder in ganz reinem christlichen Gewand, ich möchte sagen: als moderne kleine Kreuzzüge – und dass die stärkende Radikalisierung in solchen geschützten Meinungskreisen es gerade Schwächeren und ansonsten minderbemittelten Menschen ermöglicht, sich wichtig und vor allem mächtig zu fühlen. Und das ohne lange Vorbereitung oder komplizierte Konzepte. Das ist wichtig und sollte für uns alle zukunftsweisend sein!“

Das Aufsichtsamt für dogmatischen Artenschutz und gegen Verständigungsversuche (AfdAgV) des Bundeskartellamtes weist daraufhin, dass es explizit keine Versuche einer wohlgesonnenen Verständigung oder sonstige Absprachen zwischen hochrangigen Catwise-Mitarbeitern und der Führungsriege der christlich-humanistischen Befreiungsfront gegeben hat. Die Gefahr einer Monopolbildung durch Verständigung oder Feststellung gemeinsamer Werte und Intentionen bestand zu keinem Zeitpunkt. Kunden und Konsumenten der jeweiligen Dienste sind stets auf sich allein gestellt gewesen, sich durch beide Angebote eine Meinung zu bilden und sich gedanklich oder emotional kolonialisieren zu lassen.

Fazit

Alle komplett entlarvt! Ist doch ganz einfach!

Es ist noch nicht endgültig entschieden, wer oder was von wem und wodurch entlarvt wurde, unabhängige Beobachter des Geschehens gehen jedoch davon aus, dass sich die Lage bis zum nächsten Neumond aufklären wird.

Ein Meilenstein der Aufklärung

Der satanische Plan hinter der vorliegenden „ominösen Blogseite“ wurde innerhalb weniger Minuten von erfahrenen Pedo-and-Satanist-Busters durchschaut und durch sofortige, radikal rationale Aufklärung für alle mitreisenden Seelen neutralisiert, stigmatisiert und tabuisiert. Der böse Geist konnte ausgetrieben werden bevor ihn die meisten überhaupt sehen konnten. Unschuldige Seelen und kindliche Gemüter können nun aufatmen und ruhig weiter schlafen: der böse Geist wurde von tapferen Männern und Frauen an der vordersten Erlösungsfront geschlagen und in die ewige Verdammung geschleudert.

Aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Ad-hoc-Interpretation von Bildaspekten und aufgrund des effizienten Ausschaltens bremsender Zweifel oder belastbarer Realitätsprüfungen konnte diese Neutralisierung vollzogen werden ohne dafür auch nur in einen einzigen Text dieses Blogs hineinzusehen. Eine inhaltliche intellektuelle Auseinandersetzung und Prüfung konnte so durch beherztes Bilder-Beurteilen, durch blitzschnelle Assoziationen und durch gut eingeübte Instant-Urteile verhindert und umgangen werden.

Fact-checking war gestern! Wir haben hier den ersten Erfolg der neuen Methode des Flavour-checkings erlebt: die – wörtliche übersetzt – „Geschmacks“- oder auch „Duft“-Überprüfung wurde vom Verhalten gewöhnlicher Hunde abgeleitet, die im Wald Duftmarken erkennen können, ohne dafür anzuhalten. Es müssen bei diesem neuen Verfahren nicht mehr Fakten und Bezüge aufwendig geprüft, verglichen und abgewogen werden, sondern man hört auf sein Gefühl, seine „innere Stimme“ und die ersten Assoziationen, die einem bei der Betrachtung z.B. eines Bildes oder eines Symboles kommen. Wie ein Hund eben. Ebenso effizient kann dann eine emotionale Gegenduft-Marke darüber gesetzt werden, so wie auch der Hund einfach darüber pinkelt. Diese Methode können bisher nur einzelne, besonders geschulte Experten anwenden, sie führt dann aber auch schon innerhalb weniger Sekunden zu abschließenden Urteilen, die eben – und das ist neu – auch emotional hieb-und-stichfest markiert und versiegelt werden können.

Wir wollen nicht verbergen, dass wir unseren ganz bescheidenen Stolz auch mit unseren treuen Freunden und loyalen Mitkämpfern teilen möchten. Ja, es war ein neuer Meilenstein an Schnelligkeit, Effektivität und Ressourcenoptimierung! Die Logik der Formel-1 konnte nun erfolgreich auch auf das Denken und sogar auf die Rettung der Seele übertragen werden: je schneller und kraftsparender, desto besser. In Insider-Kreisen ruft man sich zu: läuft wie geschmiert!

Mentaler Bausatz zum Seelenschutz für Fortgeschrittene

Hier nun noch der logische Gedankengang, der zu den oben genannten Schlussfolgerungen und Schmähungen führte:

  1. Grundprämisse: Wir wissen, was die richtigen Gedanken und die richtige Ausdrucksweise sind (denn Gott selbst hat sie uns immer wieder gesagt – ganz einfach).
  2. Alles, was nicht dazu passt, ist also falsch und böse.
  3. Also ist dies auch stets als aktiver Angriff gegen uns Auserwählte und unseren (von vielen Dämonen überlasteten) Reiseführer zu verstehen, weil es uns zu schwächen und vom richtigen Denken abzubringen versucht.
  4. Dies beweist, dass wir schon lange im Licht Gottes und der höchsten Erkenntnis stehen. Wir fühlen uns attackiert, also sind wir etwas Besonderes.
  5. Daraus leitet sich ab, dass also dies alles absichtlich gegen Gott gerichtetist.
  6. Deshalb stoßen wir es ab, verurteilen es, verfluchen es, beschimpfen es und zeigen damit, wie verblendet und hochmütig die anderen alle sind!
  7. Nur so retten wir unsere Seelen und reisen in das uns gelobte Paradies.
  8. Deshalb sind wir die einzigen, die (nach unserem eigenen strengen Auswahlverfahren), noch als Gottes Schafe bezeichnet werden können (alle anderen sind Satanisten oder deren Opfer)
  9. Also sind wir die besten Schafe von allen, die wunderlich auserwählte Spitze der Menschheit (was wir auch nicht verstehen, aber das brauchen wir auch nicht, die Antwort auf jede Frage lautet exakt und endgültig: „Gott, unser Schöpfer“. Mehr ist nicht nötig, sondern gefährlich. Ist das klar!?)
  10. Schlussfolgerung: was wir meinen, fühlen und glauben ist der einzig richtige weil gottgegebene Maßstab für alles. (Wir haben keinen besseren.)

Dank und Verantwortungsklausel

Wir möchten uns herzlich bei dem zuständigen Team für Aufklärung und Seelenrettung für die Warnhinweise und die dafür geleistete akribische Recherche bedanken! Was für eine Leistung. Hut ab!

Das weitere Lesen auf dieser Blog-Seite erfolgt auf eigene Gefahr.

Denken Sie daran: die Welt besteht aus Millionen schlauer Falschspieler, die alle nur Ihre gefühlvolle und friedvolle Seele beeinflussen, d.h. dem lieben Gott wegnehmen wollen. Es sind nur die naiven, einfachen Gemüter, welche gar nicht erst in die Versuchung geraten, über sich selbst und ihr Denken nachzudenken, die sich das Himmelreich und ewigen Frieden am besten versprechen können. Die Lösung für alles liegt nur im Herzen, im Fühlen – vermeiden Sie daher das Denken, wo Sie nur können, halten Sie es ansonsten stets innerhalb des markierten Bereichs von Kategorien und Vorstellungen und folgen Sie den Anweisungen Ihrer selbstgewählten Denkführung.

Niemand will Fletchers Visionen haben. Oder seine spezielle Form von Alleinsein in der Welt und nur noch einen Wilson haben, mit dem er Selbstgespräche führt. Es ist schwer zu verstehen, was sie mit ihm gemacht haben, weil es so unscheinbar ist, und noch schwerer, was das mit seinem Verstand gemacht hat. Es sieht aus, als sei er rausgekommen, aber er ist drin geblieben. Sie haben gewonnen. Die Kristallisation war abgeschlossen und ist bis auf Weiteres irreversibel. Deshalb konnten sie ihn gehen lassen.

Wir sind noch lange nicht fertig. Dem ein oder anderen  helfen wir noch, über das Kuckucksnest zu fliegen. Andere bleiben zurück.

This is not a game.

– –

Update 29.12.: Es liegt der Redaktion nun eine erste Stellungnahme des verurteilten Autors vor, die wir gerne ungekürzt im folgenden Beitrag wiedergegeben: Katzenmusik – noch ein paar Takte.

Aufrufe: 2.876


Bitte beachten Sie zum Kommentarbereich den Abschnitt “Kommentare und Rückmeldungen” im Haftungsausschluss und Widerrufsbelehrung zu diesem Blog. Dagegen verstoßende Beiträge sowie Beiträge ohne klaren und engen Bezug zum Text werden umgehend und kommentarlos gelöscht. Beiträge mit Links bedürfen der manuellen Freigabe – diese kann einige Tage dauern. Dies hier ist eine Werkstatt und Privatgelände, bitte verhalten Sie sich dementsprechend.

Wegweiser zur Arche für die Zeit der Sintflut


Vorgedanken

Wie vermittelt man Erkenntnisse und eine aus ihnen entstandene Sichtweise, die in einer anderen Bewusstseinslage entstanden sind als die des Empfängers?

Man begegnet da auf der rein inhaltlichen Ebene der Kommunikation oder Mitteilung einem unlösbaren Problem: dass nämlich alles noch so ausführlich Beschriebene und Erläuterte nur innerhalb eines gewissen Bewusstseinsrahmens sinnvoll dekodiert werden kann, wobei jedoch eben dieser Rahmen (fürs Erste) nicht vermittelbar ist. Dies führt in die Zwickmühle, dass man entweder eine möglichst authentische, d.h. mit dem eigenen Bewusstsein als Sender kongruente Darstellungsweise wählt, dann aber nicht verstanden wird oder dass man sich in der Darstellung bereits dem Bewusstsein des Empfängers anpasst, wodurch jedoch die Botschaft selbst verzerrt und eben nicht mehr so vermittelt wird, wie sie gemeint ist. Das Resultat ist in beiden Fällen das gleiche, nämlich Missverständnis oder Unverständnis. Im Fall des Ersteren kommt der Sender in die Gefahr, als verrückt ab- und ausgesondert zu werden, während er im Falle des Zweiteren durchaus gefeiert werden kann und dabei als einziger einsehen muss, dass er gefeiert wird, weil er falsch oder nicht verstanden wurde.

Das ist sehr unbefriedigend und bleibt zunächst eine unüberwindbare Hürde, solange die Wirkung von Mitteilungen nur auf inhaltlicher Ebene gesucht und zugelassen wird. Nun mag jedoch diese Hürde auch als Schutzwall betrachtet werden, der zumindest eine, wenn nicht beide Bewusstseinsrepräsentationen dieser merkwürdigen Begegnung davor schützt, ihre Grundstruktur zu verlieren, sprich ver-rückt zu werden.

Die größte Herausforderung für einen Autor als Botschafter stellen nicht jene Leser dar, die ihn bzw. die Botschaft nicht verstehen oder rundweg ablehnen, sondern jene, die verstehen wollen und zu früh dem Glauben verfallen, sie hätten bereits gänzlich und richtig verstanden. Wenn die Botschaft möglichst gut ankommen soll, dann müssen also vor allem die Fallen der Voreiligkeit und Oberflächlichkeit umgangen werden. Der geneigte Leser sollte dazu gebracht werden, sich dem Geschriebenen zu akkommodieren und es nicht bloß zu assimilieren.

Aufklärung als Türhüter des Bewusstseins

Transrationales Denken

Einige Menschen haben in den letzten Jahren angefangen zu erahnen, dass es sich bei der weltweiten Bewegung zum Abgrund der vollständigen (Selbst-) Vernichtung gar nicht bloß um ein politisches, also macht-dynamisches Geschehen handelt, wie es in den regen Aufdeckerkreisen vermittelt wird. In Ermangelung einer größer gefassten Denkdimension verfallen die zögerlichen Zweifler jedoch allzu schnell dazu, sich ein emotionales Stützkorsett aus kindlichen, mytho-religiösen Denkschablonen zu basteln, welche für sich genommen auch gar nicht falsch sind, jedoch das Streben nach Verständnis und Begreifen zurückbiegen auf eine prä-rationale, mystische Denkstufe – und damit Verständnis unmöglich machen.

Da sie die Dimension der Steuerungsmechanismen und ‑gesetze weltlicher Macht nicht kennen, können sie sich nur Steigerungen der ihnen vertrauten Machtstrukturen und Machtformen bis ins Unermessliche ausmalen. So bleibt die Suche nach Erkennen und Durchschauen an der institutionellen, sozial-systemischen Macht orientiert. Die derart imaginierte Stufenleiter der Weltführung und ihre angeblich verdeckenden Schleier können so nur über immer geheimere und verstecktere Machthaber bis hin zum Erz-Machthaber führen, der eben „irgendwie“ alles lenkt und steuert. So personifiziert wie das klingt bleibt es auch in der Vorstellung. Es muss immer ein „jemand“ sein, der „regiert“ und „einschreitet“. Dieses kindlich-bildliche Begreifen ist in einer gänzlich sinnesbezogenen Denkweise verhaftetet, die sich Wirkungen nur über konkrete Personen und zwischen konkreten Personen vorstellen kann. Und diese sind nunmal stets außerhalb des Betrachters und separat. Dieser Vorstellungseise zufolge reicht es, die kriminellen Personen alle zu verhaften, dann ist wieder alles in Ordnung.

So jedoch entsteht keine Begriffsbildung in Bezug auf das betrachtende und verarbeitende, letztlich denkende Subjekt. Diese wäre die nächsthöhere Verständnis-Dimension oberhalb der logisch-rationalen Ebene.

Es ist unmöglich, aus eigener Kraft auf diese andere Verständnisstufe zu wechseln. Man muss vielmehr zu ihr hinauf gestoßen werden. Denn zunächst erscheint im Übergang zu ihr alles unverständlicher, wirrer, unübersichtlicher und hoffnungsloser als zuvor, als man sein Denken noch in die übernommenen Formen eines allgemeinen Konsens betten konnte, dessen Prämissen passiv geglaubt aber nie überprüft wurden.

Warum sollte sich ein rationaler Figuren- und Ereignisanalytiker auf ein derart horrendes Verlust-Szenario einlassen? Er wird es nur in dem Maße wagen, wie ihm bereits ein Licht aufgegangen ist, dass alles noch so sauber Rationale und „Wissenschaftliche“ nicht ausreicht, um besser zu verstehen, und dass das Denken in reiner Objekt-Rationalität ihn aufgrund seiner Begrenzungen im Unverständnis gefangen hält.

[…]

Der durchgebrannte Vortäufer (und Darth Vader)

Übung macht den Meister. Und die Übung meistert die Macht. Ansonsten übt sich die Macht zum Meister, was leider das Gewöhnlichste geworden ist.

So kommt es, dass der Vortäufer nicht nur die ein wenig wassertauft, die zu ihm kommen, sondern wie durch einen Kurzschluss sich selbst übersteigert und alle, die nicht seinen Taufsprüchen folgen, tadelt und verflucht. Auch der originale Mythos erzählt über ihn, dass er den Kopf verlor. Und erläutert ohne Zweifel, dass „kein Größerer aufgestanden ist“ als er, das aber auch „der Kleinste im Reich der Himmel größer ist als er.“ Mit anderen Worten: dieser bleibt außen vor, was das höhere (oder für uns: innere) Reich angeht. Die Türen des Himmels sind dieser Täuferstufe verschlossen. Die Geschichte lässt vermuten, dass er selbst das nie wirklich erkannt hat. Sein kniehohes Wasser und seine Vorhersagen blieben sein Horizont.

Wer nur Wasser zum Taufen hat, der sollte die Hände vom Feuer lassen. Aber Feuer brennen trotzdem, nur verwechselt man das Feuer der brodelnden Emotionen allzu leicht mit dem Feuer des Geistes. Dann haben wir einen Othello, der aus der philisterhaften Überzeugung seiner ganz besonderen Rechtschaffenheit und aus seinem Zwang nach Reinheit und Ordnung am Ende sogar seine geliebte Frau (seine intuitive, rezeptive Seite) umbringt und nicht bemerkt, dass er dabei bloß auf seine eigenen Wahngebilde (aus unreflektierter Eifersucht, Misstrauen und Minderwertigkeitsgefühlen) hereinfällt. Auf so etwas muss man vorbereitet sein. Man muss die eigenen Wahngebilde und instinktiven Tendenzen kennen, bevor man sich vor den Karren der eigenen Überzeugung und Vorwärtskräfte spannen lässt. Sonst dient der noch so gebildete Verstand nur den basalen Trieben nach Selbsterhalt und koppelt sich von allen Verbindungen und Bezügen ab.

Dann kann aus dem „einen Gott“ der „heiligen Aufklärungsschrift“ ein Kampf der einzigen Guten gegen den Rest der Welt werden. Dann zählt nur das, „was Gott uns gesagt hat“, denn „es ist ja ganz klar geschrieben“ – wer es nicht genau so versteht, wie der überzeugte Prophet mit dem zornigen Schwert, der muss böse sein, also ein Gegner Gottes. Und was hat dieser Gott ihm gesagt, was er tun soll? Erst sollte er nur taufen, aber dann hörte er plötzlich Stimmen, dass er „die Gegner Gottes“ vernichten soll. Und „alle die nicht auf meiner Seite sind, sind gegen mich“. Dieses Schwarz-Weiß-Denken kommt nicht aus dem Verstand, sondern aus prä-rationalen, sogar prä-sozialen, primitiven emotionalen Schutzreflexen, die das Denken unterwerfen, wenn es nicht von höherer Intelligenz gestützt wird. Es unterwirft sich ganz schnell, wenn dies die einzige Chance ist, das Bild der eigenen Besonderheit (oder Auserwähltheit) zu wahren. Das ist der neuronale Kurzschluss, der zur Verdrehung der inneren Hierarchie führt.

Nur ein Sith [ein böser Geist] kennt nichts als Extreme“ sagt Obi-Wan Kenobi zum jungen Anakin – kurz darauf wird der doppelt traumatisierte und verbissene Kämpfer zum bekannten Darth Vader – einer gefühllosen Maschine, die nur noch für ihren „Gott“ kämpft. Sie will „Kontrolle und Ordnung“ und so den Frieden mit Gewalt erzwingen. Sie sieht gar nicht, dass sie alles ins Chaos stürzt und das Leben zerstört. Anakins eingebildete Rechtschaffenheit beruht auf Angst, die er nie im Stande war zu sehen. „Ich hatte nie Angst“ ist ein Satz, der einen zu tief erschauern lassen sollte, besonders wenn ein Mann mit Macht ihn ausspricht. Und dann sollte man laufen, so schnell man kann – es sei denn man ist Jedi und kann ihn köpfen.

Nicht die Worte, die jemand spricht, zeigen sein Wesen und seinen Stellenwert, sondern die Art wie und wann er sie spricht, also allgemeiner gesagt: was er tut.

Der Zwangsaufklärer als Geisterfahrer

Traumatisierte Menschen neigen zu Wahnideen, die sie nicht mehr von der Realität unterscheiden können. Sie klammern sich an sie, weil sie ihnen einmal in einem außerordentlichen Moment das Gefühl für ihre Integrität gerettet haben. Das können wirre Albträume, aber auch hoch stilisierte religiöse Ideen sein. Ihre inneren Stimmen, Konzepte und Bilder sind ihnen – gekoppelt an ihr Überlebensgefühl – von da an wichtiger als die Wahrnehmung der Realität – vor allem die Wahrnehmung anderer Menschen und deren Wahrnehmung. Und so manövrieren sie sich selbst immer mehr in Bedrängnis, so dass sie immer mehr gegen Tatsachen und Komplexität kämpfen müssen, um ihre inneren Bilder und Stimmen zu bewahren. Nur so schützt sich ihre Psyche vor dem Zusammenbruch ihres fundamentschwachen Aufbaus. Und so kommen sie als Märtyrer oder größenwahnsinnige Erretter aus ihrer Dunkelheit hervor und kennen keine Rücksicht mehr. Ihr Gott diktiert ihnen, was zu tun ist, aber sie finden nie heraus, was das für Stimmen sind, die sie als ihren „Gott“ anbeten und der Welt immer rigider aufdrängen. Hüte man sich vor solchen Predigern! Was sie sagen, mag Richtiges enthalten, aber was sie repräsentieren ist lebensfeindlich und gegen den Geist. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

„Ihr seid alle verblendet!“ ruft der Geisterfahrer allen entgegenkommenden Autos zu und wird jedesmal zorniger. Was solcher Verbohrtheit zum Aufwachen aus der selbstgestrickten Traumlandschaft fehlt, ist der Dialog und der Kontakt mit dem Fluss der realen Welt. Der Täufer tauft, aber wer tauft den Täufer? Der Fluss vielleicht?

Aufwachen bedeutet enttäuscht zu werden. Großes Aufwachen fordert große Enttäuschung. Ultimatives Aufwachen ist die ultimative Desillusionierung. Wer sich Aufwachen als Optimierung des Wohlbefindens oder als Festigung der eigenen Überzeugungen und Weltbetrachtungen ausmalt, der ist – geistig gesehen – als Geisterfahrer unterwegs. Als wie ein Geist ohne Geist.

Interessant ist: womöglich gibt es auch in der Aufklärungsszene mehr Geisterfahrer als Richtigfahrer. Das erzeugt dann einen neuen Hauptstrom für sich in die tatsächlich falsche Richtung, so dass sich die wenigen Richtigfahrer in diesem Strom wie Geisterfahrer fühlen. Deshalb ist es gut, sich weder medial, noch sozial oder statistisch zu orientieren, da kann man leicht auf die falsche Bahn geraten.

Bipolares Denken

Die brennend Entschlossenen sind nicht immer auch die Aufgeschlossenen. Wer sich ent-schließen lässt bevor er aufgeschlossen wurde, der bleibt sich selbst verschlossen und in einem einzigen Zimmer des großen Hauses eingeschlossen.

Seine Urteile beruhen dann auf sehr einfachen Kategorien, „Schubladen“, in die er alles einordnet. Im fortgeschrittenen Stadium des Wahnsinns gibt es dann nur noch zwei Kategorien: „Gut“ und „Böse“, „Richtig“ und „Falsch“, „Göttlich“ oder „Satanisch“. Es ist keine Beurteilung auf der Basis von Wahrnehmung, sondern auf der Basis von Einbildung und vorgefertigter Schemata: das psychisch Innere stülpt sich – ungeschlacht und bizarr – über alle Wahrnehmung und bleibt selbst unbetrachtet im Dunkeln.

Die deutlichsten Erkennungsmerkmale dieses Zustands sind zum einen die Primitivität in seinen Denkschablonen und Prämissen, die unverschämt wirkten, wenn sie nicht gleichzeitig so kindisch naiv wären, und zum anderen der vollkommene Mangel an Selbstwahrnehmung, kritischer Selbstreflexion und Zweifel. Psychisch dienen solche schlichten bipolaren Welterklärungsmodelle dazu, die Wahrnehmung zu blockieren und von sich fern zu halten. Die Komplexität der Realität macht den in sich Eingeschlossenen Angst und so flüchten sie sich in immer abstraktere, immer magischere und immer mytho-religiösere Interpretationswelten, während sie sich aus dem Kontakt mit der Wirklichkeit, vor allem aus dem Kontakt mit jeder Art von Ungereimtheit und Verunsicherndem herausziehen. Sie werden zu Einsiedlern ihrer Schwarz-Weiß-Welt und üben in ihrer Fixierung, die zuweilen als Selbstsicherheit fehlgedeutet wird, auf selbstunsichere Menschen eine starke Anziehung aus. So werden sie manches Mal zu Predigern kleiner Gemeinden der gegenseitigen Abhängigkeit.


Den kompletten Artikel können Sie als PDF zum Download kaufen. Dafür klicken Sie bitte auf “Artikel kaufen”, Sie werden dann zur Kaufoption weitergeleitet.

Das Inhaltsverzeichnis des vollständigen Artikels können Sie auf der Produktseite einsehen, zu der Sie über den Button “Artikel kaufen” gelangen.

Erläuterungen zur Bezahlfunktion bei manchen Artikeln auf Catwise.de finden Sie unter Hinweise zur Bezahlung für Artikel.

Artikel Kaufen

Version 08.01.2023 (final)

Freiwillige Spenden darüber hinaus sind willkommen an das Paypal-Konto “info@catlike.de”.

Aufrufe: 3.675


Bitte beachten Sie zum Kommentarbereich den Abschnitt “Kommentare und Rückmeldungen” im Haftungsausschluss und Widerrufsbelehrung zu diesem Blog. Dagegen verstoßende Beiträge sowie Beiträge ohne klaren und engen Bezug zum Text werden umgehend und kommentarlos gelöscht. Beiträge mit Links bedürfen der manuellen Freigabe – diese kann einige Tage dauern. Dies hier ist eine Werkstatt und Privatgelände, bitte verhalten Sie sich dementsprechend.